Shamim M. (44) führte einen luxuriösen Lebensstil
Iranische Waffenhändlerin in den USA verhaftet

Am Flughafen Los Angeles wurde am Samstag die Iranerin Shamim M. verhaftet. Sie soll im Auftrag Teherans Waffen und Drohnen für den Sudan vermittelt haben. Ein Deal hatte ein Volumen von über 50 Millionen Franken.
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Die iranische Geschäftsfrau Shamim M. lebte seit 2013 in den USA.
Foto: Facebook

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Iranerin Shamim M. am 18. April in Los Angeles verhaftet
  • Sie soll Waffen für Iran vermittelt haben, darunter bewaffnete Drohnen
  • Vertrag über mehr als 50 Mio. Franken und 55'000 Bombenzünder
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Mattia JutzelerRedaktor News

Seit Beginn des Irankrieges werden in den USA immer wieder Menschen verhaftet, denen eine Zusammenarbeit mit der Islamischen Republik vorgeworfen wird. Erst Anfang April nahm die Einwanderungsbehörde ICE in Kalifornien die Nichte und die Grossnichte des berüchtigten Generals Qassem Soleimani (1957–2020) fest. Die beiden Frauen genossen in den USA einen luxuriösen Lebensstil.

Ähnlich gut liess es sich wohl auch Shamim M.* (44) gehen. Die iranische Geschäftsfrau mit US-amerikanischer Greencard lebte im Stadtteil Woodland Hills der amerikanischen Metropole Los Angeles. Auf den sozialen Medien präsentierte sie ihren glamourösen Lebensstil.

Seit 13 Jahren in den USA

Am Samstagabend wurde sie am internationalen Flughafen in Los Angeles allerdings verhaftet. Laut der «New York Post» wird ihr vorgeworfen, im Auftrag Teherans mit Waffen gehandelt zu haben. So soll die 44-Jährige unter anderem Geschäfte mit iranischen Drohnen, Bomben und Millionen Schuss Munition für den Sudan vermittelt haben. Im Sudan herrscht seit Jahren Bürgerkrieg.

M. lebte laut der «New York Post» seit 13 Jahren in den Vereinigten Staaten. 2016 erhielt sie eine dauerhafte Aufenthaltsbewilligung. Telefonaufzeichnungen, die der Zeitung vorliegen, sollen beweisen, dass die 44-Jährige zwischen Dezember 2022 und Juni 2025 direkten Kontakt zum iranischen Ministerium für Geheimdienste und Sicherheit hatte.

Zu den mutmasslich vermittelten Verkäufen in den Sudan gehöre ein Vertrag über mehr als 50 Millionen Franken für iranische bewaffnete Drohnen. Die Drohnen seien zusammen mit 55'000 Bombenzündern geliefert worden.

*Name bekannt 

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