Darum gehts
- US-Polizist verliert Job nach Vertuschungsversuch mit Bodycam-Aufnahmen
- Er warf die Kamera in einen See, um Beweise zu vernichten
- Ihm drohen Anklagen wegen Justizbehinderung, Falschaussagen und unangemessenem Verhalten
Er soll sich während seiner Dienstzeit in seinem Patrouillenfahrzeug vergnügt haben, nun muss sich US-Polizist Samuel M.* selbst den Ordnungshütern stellen. Probleme bekommt M. nicht nur wegen des Techtelmechtels mit seiner Freundin, sondern auch aufgrund von Bodycam-Aufnahmen, die er verschwinden liess.
Er warf seine Kamera nach dem Treffen kurzerhand in einen See. Als der Vertuschungsversuch aufflog, verlor der Mann seinen Job. Ihm drohen auch Anklagen wegen diverser Delikte. Ihm werden Behinderung der Justiz, Falschaussagen, Beschädigung von Eigentum und unangemessenes Verhalten vorgeworfen.
Angst vor Konsequenzen
M. hatte zunächst behauptet, seine Kamera in einem Schneesturm verloren zu haben. Dann flog alles auf, und der Polizist gab zu, die Aufnahmen aus Angst vor Konsequenzen verschwinden gelassen zu haben.
In den USA tragen Polizisten flächendeckend Bodycams. Die Aufnahmen dienen häufig als Beweismittel in Fällen, die Polizisten betreffen und wenn es darum geht, mögliches Fehlverhalten aufzuklären.
* Name bekannt