Darum gehts
- Das US-Militär griff erneut IS-Ziele in Syrien an
- Die Operation «Hawkeye Strike» reagiert auf einen Angriff vom 13. Dezember
- Auch Frankreich und Grossbritannien flogen im Januar bereits Luftangriffe in Syrien
Das US-Militär hat einen weiteren Schlag gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien verübt und dabei mehrere Ziele angegriffen. Die grossangelegten Angriffe sind Teil der Operation «Hawkeye Strike».
Die Operation war im vergangenen Monat gestartet worden. Sie ist eine Reaktion auf einen vorausgegangenen tödlichen Angriff auf drei Amerikaner in Syrien.
Zwei US-Soldaten getötet
Bei diesem Angriff vom 13. Dezember in der Stadt Palmyra waren zwei US-Soldaten und ein US-Dolmetscher getötet sowie drei Soldaten verletzt worden. Bei seinem Vergeltungsschlag gegen den IS in Syrien etwa eine Woche später hatte das US-Militär nach eigenen Angaben insgesamt mehr als 70 Ziele angegriffen.
Bei den Attacken an mehreren Orten im Zentrum Syriens seien Kampfflugzeuge, Kampfhubschrauber und Artillerie eingesetzt worden, hiess es. Die Operation «Hawkeye Strike» richtet sich nach US-Angaben gegen Kämpfer der Terrororganisation IS, deren Infrastruktur und Waffenlager.
Auch GB und Frankreich flogen Angriffe
Die neuerlichen Angriffe hätten sich nun gegen den IS in ganz Syrien gerichtet, erklärte das US-Militär. Genauere Angaben zu den Zielen machte es zunächst nicht – ebenso wenig zu möglichen Verletzten oder Todesopfern.
Anfang Januar flogen auch Grossbritannien und Frankreich Angriffe gegen IS-Ziele. Man wolle ein Wiederaufleben der Terrormiliz verhindern, teilte damals die britische Regierung mit.