Terrorbasis attackiert
Britische und französische Luftwaffe greifen IS in Syrien an

Mit dem Angriff auf IS-Ziele in Syrien soll ein Wiederaufleben der Terrormiliz verhindert werden. Die Terroristen hatten in letzter Zeit ihre Aktivitäten wieder verstärkt.
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Das britische Militär veröffentlichte Fotos zum Luftangriff auf IS-Ziele in Syrien.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

  • Luftangriff in der Nähe von Palmyra
  • Briten sprechen von erfolgreicher Aktion
  • Die USA griffen im Dezember ebenfalls IS-Ziele an
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Keystone-SDADie Schweizer Nachrichtenagentur

Grossbritannien und Frankreich haben gemeinsam den Islamischen Staat (IS) in Syrien angegriffen. Die britische Regierung teilte in der Nacht zu Sonntag mit, auf eine unterirdische Anlage der Terroristen nördlich der antiken Stätte von Palmyra sei ein Angriff ausgeführt worden. Es seien Lenkbomben eingesetzt worden, um Zugangstunnel zu der Anlage, in der der IS «höchstwahrscheinlich» Waffen und Sprengstoff lagere, zu zerstören. Erste Auswertungen deuteten auf einen Erfolg der Operation hin.

Die britische Regierung teilte weiter mit, die Operation sei durchgeführt worden, um ein Wiederaufleben der Terrormiliz zu verhindern. In der Umgebung der Anlage gibt es keine zivilen Wohngebiete. Der britische Verteidigungsminister John Healey (65) sagte, die Aktion zeige die Entschlossenheit der Verbündeten, jegliches Wiederaufleben des IS im Nahen Osten zu unterbinden.

Drei Amerikaner getötet

Erst vor rund zwei Wochen hatte das US-Militär mehr als 70 Ziele der Terrormiliz in Syrien attackiert. Wenige Tage zuvor waren bei einem mutmasslichen IS-Angriff in Syrien drei Amerikaner getötet worden. Es waren die heftigsten Angriffe der USA in Syrien seit dem Sturz von Langzeit-Machthaber Baschar al-Assad (60) Ende vergangenen Jahres.

Die USA führen in Syrien eine internationale Koalition zum Kampf gegen den IS an. Der IS gilt zwar als militärisch besiegt. IS-Zellen sind aber weiter aktiv und verüben auch weiter Anschläge. US-Präsident Donald Trump (79) hatte deutlich gemacht, gegen die syrische Übergangsregierung unter Interimspräsident Ahmed al-Scharaa (43) richteten sich die jüngsten Schläge nicht. Er prognostizierte dem Land eine «glänzende Zukunft», wenn der IS ausgerottet werde.

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