Personenkult in den USA
Trump verewigt sich auf Münzen und Banknoten

Donald Trump will unbedingt sein Gesicht auf US-Münzen prägen lassen. Eine Goldmünze zum 250. Gründungstag der USA wurde bereits genehmigt. Auch seine Unterschrift soll bald auf Dollarnoten erscheinen.
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Donald Trump will sich auf der US-Währung ein weiteres Denkmal setzen.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Donald Trump will sein Bild auf US-Münzen prägen lassen
  • Trick: Grössere Bildausschnitte umgehen Verbot von lebenden Porträts
  • Erste 100-Dollar-Noten mit Trumps Unterschrift erscheinen im Juni 2026
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Gabriel KnupferRedaktor News

Donald Trump (79) macht etwas, was man sonst eher aus Diktaturen und Monarchien kennt: Der US-Präsident will sein Bild auf offizielle Münzen prägen lassen, wie US-Medien berichten.

Letzte Woche genehmigte ein Panel das Design für eine Goldmünze zum 250. Gründungstag der USA, auf der der amtierende Präsident abgebildet ist. Die Münze zeigt Trump, wie er sich mit geballten Fäusten über einen Schreibtisch beugt und mit grimmiger Miene nach vorne blickt.

https://tx.com/RpsAgainstTrump/status/2034763739442901030 

Grösserer Bildausschnitt

Es ist nicht der einzige Versuch Trumps, sich auf der US-Währung zu verewigen. Im Januar wurde ein Entwurf für eine Ein-Dollar-Münze zum Unabhängigkeitstag genehmigt, auf der der US-Präsident ebenfalls abgebildet ist. Anders als die Goldmünze soll diese Münze sogar offizielles Zahlungsmittel werden.

Da es nicht erlaubt ist, Porträts von lebenden Menschen auf US-Münzen zu prägen, greift das Finanzministerium bei den Trump-Münzen zu einem Trick: Mit einem grösseren Bildausschnitt gelte ein Bild nicht mehr als Porträt.

Unterschrift auf 100-Dollar-Note

Ausserdem wird Trumps Unterschrift künftig auf den US-amerikanischen Banknoten zu sehen sein, wie der «Spiegel» berichtet. Die ersten 100-Dollar-Noten mit den Namen von Trump und Finanzminister Scott Bessent ‌(63) sollen im Juni gedruckt werden. Aktuell werden noch die Unterschriften der ehemaligen Finanzministerin Janet Yellen (79) und der ehemaligen Treasurer Lynn Malerba (72) gedruckt.

Trump hat in seiner zweiten Amtszeit einige Projekte angestossen, mit denen er einen Personenkult befeuert. Unter anderem hängen riesige Trump-Banner an den Regierungsgebäuden und das Kennedy Center wurde zum «Trump Kennedy Center» umbenannt. Zudem liess der Präsident den gesamten Ostflügel des Weissen Hauses abreissen, um einen riesigen Ballsaal zu bauen.

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