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Zerstörerische Kraft:Russland setzt auf Hyperschallrakete «Kinschal»

Peinlich für Putin
Ukraine stört Kinschal-Raketen mit Musik – bereits 19 zerstört

Die ukrainische Spezialeinheit «Night Watch» setzt Musik ein, um russische Kinschal-Hyperschallraketen auszuschalten. Die Methode stört die Satellitenverbindung der Raketen mit umgewandelten Kampfliedern und täuscht falsche Standorte vor.
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Die Kinschal gilt als eine der gefährlichsten Waffen im russischen Arsenal.
Foto: Wiki

Darum gehts

  • Ukrainische Spezialeinheit stört Kinschal-Raketen mit Musik und Täuschungssignalen
  • Kampflied in digitale Impulse codiert und an Raketen gesendet
  • 19 Kinschal-Raketen innerhalb von zwei Wochen zerstört
Daniel Macher
Daniel MacherRedaktor News

Ein Bericht des Technologieportals «404 Media» sorgt derzeit international für Aufsehen: Eine ukrainische Spezialeinheit für elektronische Kriegsführung – bekannt unter dem Namen «Night Watch» – soll eine erstaunlich einfache Methode gefunden haben, die vom Kreml als «unbesiegbar» gepriesenen Kinschal-Hyperschallraketen auszuschalten. Und zwar mit Musik.

Die Kinschal gilt als eine der gefährlichsten Waffen im russischen Arsenal. Mit Hyperschallgeschwindigkeit unterwegs, passt sie ihre Position laufend mithilfe eines russischen Satellitennavigationssystems an. Genau an diesem Punkt setzt die ukrainische Einheit an: Sie stört die Verbindung zwischen Rakete und Satellit, indem sie eigene Signale einspeist – Signale, die in diesem Fall aus einem umgewandelten ukrainischen Kampflied bestehen, wie «Focus» schreibt.

Scherz mit potenziell tödlicher Wirkung

Die Spezialisten codierten den Song «Unser Vater ist Bandera» in digitale Impulse, die an die Rakete gesendet werden. Der provokative Schachzug hat Symbolkraft: Stepan Bandera, eine umstrittene Figur der ukrainischen Geschichte, wird von Moskau oft propagandistisch instrumentalisiert. «Es ist nur ein Scherz», sagt ein Mitglied von «Night Watch». Ein Scherz mit potenziell tödlicher Wirkung – für die Rakete.

Foto: RMS
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