Darum gehts
- Swiss-Flug von Zürich nach New York musste am Mittwoch auf dem Weg zur Starbahn umkehren
- Passagier war nicht ansprechbar, Polizei und Ambulanz wurden gerufen
- Abflug um 14.20 Uhr, zwei Stunden später als geplant
Was war da an Bord dieser Swiss-Maschine los? Ein Flug der Schweizer Airline vom Flughafen Zürich zum John F. Kennedy International Airport in New York musste am Mittwoch zum Terminal zurückkehren. Wegen eines Passagiers. Zuerst berichtete «The International News» aus Pakistan über den Vorfall.
Der Airbus A330-300, der für den Flug LX14 zum Einsatz kommen sollte, wurde auf dem Weg zur Startbahn gestoppt. Die Besatzung kontaktierte die Flugsicherung. Angeblich sollen die Piloten um Polizei und einen Krankenwagen gebeten haben.
Swiss-Maschine hebt mit zwei Stunden Verspätung ab
Am Gate E52 gingen schliesslich Einsatzkräfte der Polizei und medizinisches Personal an Bord. Der Passagier verhielt sich laut «The International News» aggressiv und soll betrunken gewesen sein. Die Airline widerspricht dem. Er wurde zusammen mit seinem Gepäck aus dem Flugzeug gebracht.
Anschliessend wurde der Jet wieder zum Abflug freigegeben. Das Flugzeug hob schliesslich um 14.20 Uhr ab, etwa zwei Stunden später als geplant. Verletzte gab es bei dem Vorfall glücklicherweise keine.
Swiss widerspricht Medienbericht
Die Swiss bestätigt auf Anfrage von Blick, dass der betreffende Flug am Mittwoch kurz vor dem Start in Zürich unterbrochen werden musste. Die Situation stellte sich laut der Airline aber etwas anders dar. «Crew-Mitglieder stellten fest, dass ein Passagier nicht mehr ansprechbar war», schildert Mediensprecherin Nicole Meier.
Der Kapitän habe entschieden, zum Gate zurückzukehren, wo Ambulanz und Polizei bereitgestanden hätten. Der Passagier sei aus dem Flugzeug begleitet und in medizinische Obhut übergeben worden, teilt Meier weiter mit. «Der gesamte Vorgang ist ruhig und geordnet verlaufen», erklärt sie.
Sie betont, dass sich der Passagier zu keinem Zeitpunkt aggressiv verhalten habe. «Entsprechende Berichte treffen nicht zu.»
Man bedauere die entstandenen Umstände für alle Betroffenen. Die Crew habe vorbildlich gehandelt, Sicherheit habe für die Swiss jederzeit höchste Priorität.