So wurde am Donnerstag um das Leben des Wals gekämpft
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Nach Strandung am Donnerstag:So wurde um das Leben des Wals gekämpft

Nach Befreiungs-Schwumm
Gestrandeter Wal taucht wieder in Bucht auf

Es ist zum Verzweifeln. Berichten zufolge ist der Buckelwal, der bereits dreimal auf einer Sandbank gestrandet ist, wieder aufgetaucht. Erst gestern Nacht war er davon geschwommen.
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Das Drama um den Buckelwal in der Ostsee geht weiter.
Foto: KEYSTONE
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Angela RosserJournalistin News

Da ist er wieder und das Drama um den Ostsee-Wal geht weiter. Wie Berichte zeigen, soll der Buckelwal aus der Ostsee am Dienstagmorgen wieder gesichtet worden sein. Ausgerechnet in der Wismarer Bucht, wo er das zweite und dritte Mal gestrandet war.

Noch in der Nacht auf Montag berichteten zahlreiche Medien und auch Blick, dass sich der Meeressäuger selber aus seiner misslichen Lage befreit hatte. Kurz vor Mitternacht teilten die Rettungskräfte mit, dass Timmy, wie er genannt wird, anscheinend Kurs aufs offene Meer genommen habe. Nun scheint er aber wieder in der Bucht umher zu schwimmen. Die gute Nachricht lautet immerhin, dass er wohl nicht erneut feststecke – noch nicht.

Dass der Wal nun durch die Bucht zieht, «das ist richtig, richtig gut», sagt Meeresbiologe Thilo Maack gegenüber «Focus» über die aktuelle Situation. Im Vergleich zur letzten Woche spricht er auch von grossen Fortschritten. Nun bleibe aber noch, den Wal zu motivieren, damit er endlich aus der Bucht schwimmt. 

Erste Strandung

Das erste Mal strandete der Buckelwal am 22. März in der Lübecker Bucht auf einer Sandbank. Nach mehreren Rettungsaktionen und zuhilfenahme von Baggern und Meeresbiologen befreite sich der Meeres-Riese am 28. März eigenständig und schwamm davon.

Nur einen Tag später strandete er aber erneut, statt in den Atlantik zu schwimmen. Diesmal nur etwas weiter in der Wismarer Bucht, wo das Drama weiterging. Er schaffte es kurzfristig ins Wasser, bevor er ein drittes Mal feststeckte. 

Laut Berichten haben diese Ereignisse den Gesundheitszustand des Tieres erheblich beeinträchtigt. Besonders die langen Stunden auf der Sandbank und die stressigen Rettungsversuche setzten dem Wal stark zu. 

Erholung beobachtet

Experten des Deutschen Meeresmuseums und verschiedener Naturschutzorganisationen beobachteten jedoch am Montag eine leichte Erholung des Wals. «Die Ruhe, die wir dem Tier haben angedeihen lassen, hat offensichtlich gewirkt. Der Zustand des Wals ist besser als am Morgen und besser als gestern», hiess es von Fachleuten. 

Die Gefahr einer erneuten Strandung ist nicht gebannt, und die Möglichkeit, dem Tier im schlimmsten Fall Sterbehilfe zu leisten, wird von den Behörden in Betracht gezogen. Bereits am Montagabend stand diese drastische Massnahme zur Diskussion. 

+++Update folgt+++

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