Darum gehts
- Quentin Griffiths (†58) stürzt am 9. Februar in Pattaya tödlich
- Ex-Frau bestreitet Beteiligung, trotz Vorwürfen von Betrug und Sorgerechtsstreit
- Veruntreute Gelder: 560'000 Franken, Ermittlungen zum mysteriösen Tod laufen
Gefälschte Dokumente, das Sorgerecht der Kinder und veruntreute Gelder in Höhe von über 500'000 Franken. Das sind nur einige der Streitpunkte von Quentin Griffiths (†58) und seiner Ex-Frau Ploy Kringsinthanakun. Die beiden sind seit ihrer Scheidung vor über vier Jahren in einen rechtlichen Konflikt verstrickt. Nach Griffiths mysteriösem Tod gerät seine Ex-Frau nun in ein ungewolltes Rampenlicht.
Am 9. Februar stürzte der Mitgründer des Modehändlers Asos vom Balkon seines Appartements im 17. Stock eines Hochhauses im thailändischen Pattaya. Einsatzkräfte fanden den Körper des Millionärs am Boden.
Trotz der äusserst dicken Luft zwischen ihr und ihrem Ex-Mann streitet Kringsinthanakun ab, etwas mit seinem Tod zu tun zu haben. «Wie hätte ich ihn töten können? Woher sollte ich irgendetwas darüber wissen?», sagt sie der britischen Zeitung «Sun». «Ich lebe in Bangkok, ich war nicht in Pattaya.»
Seit über vier Jahren keinen Kontakt mehr
Kringsinthanakun beschuldigt ihren Ex-Mann, rund 560'000 Franken aus einem gemeinsamen Unternehmen entwendet zu haben. Er habe Dokumente gefälscht, um ohne ihr Wissen Liegenschaften und Unternehmensanteile zu verkaufen.
Mehreren Medienberichten zufolge wurde Griffiths im vergangenen Jahr deswegen kurzzeitig festgenommen und verhört. Er wies die Vorwürfe zurück.
Weiter führten die beiden seit ihrer Scheidung einen erbitterten Sorgerechtsstreit um die beiden gemeinsamen Kinder, für die seit der Trennung der Vater verantwortlich ist. «Er hat sie in eine neue Schule geschickt, ihre Adresse geändert und das alte Haus verkauft, ohne mich darüber zu informieren, wo sie jetzt wohnen», erzählt Kringsinthanakun der «Sun». «Der Fall ist noch immer vor Gericht.»
Wohnungstür von innen verschlossen
Trotz allem, was in den letzten Jahren vorgefallen ist, sei Kringsinthanakun traurig über den Tod ihres Ex-Mannes. «Ich war schockiert. Er ist der Vater meiner Kinder, deshalb mache ich mir Sorgen um sie und was sie gerade durchmachen», so die Thailänderin.
Griffiths hatte laut der «Economic Times» ein Vermögen von mehreren Millionen Franken. Als Mitbegründer des Modehändlers Asos verdiente er sein Geld hauptsächlich mit Aktien und Unternehmensbeteiligungen.
Die Untersuchungen zu seinem Tod laufen aktuell. Laut der thailändischen Polizei war die Wohnungstür von Griffiths von innen verschlossen. Die Aufnahmen der Überwachungskameras werden momentan ausgewertet.
Diese Stellen sind rund um die Uhr für Menschen in suizidalen Krisen und für ihr Umfeld da:
- Beratungstelefon der Dargebotenen Hand: Telefon 143 www.143.ch
- Beratungstelefon von Pro Juventute (für Kinder und Jugendliche): Telefon 147 www.147.ch
- Weitere Adressen und Informationen: www.reden-kann-retten.ch
Adressen für Menschen, die jemanden durch Suizid verloren haben
- Refugium – Verein für Hinterbliebene nach Suizid: www.verein-refugium.ch
- Nebelmeer – Perspektiven nach dem Suizid eines Elternteils: www.nebelmeer.net
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Adressen für Menschen, die jemanden durch Suizid verloren haben
- Refugium – Verein für Hinterbliebene nach Suizid: www.verein-refugium.ch
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