Hier hat sich der Terrorist versteckt
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Bevor die Polizei ihn erschoss:Hier hat sich der Terrorist versteckt

Mutter von Berlin-Attentäter meldet sich erstmal zu Wort
«Ich finde es ganz schmerzhaft, er war ein guter Mensch»

Am 25. Juli raste Abdul Ballout (†21) mit einem Transporter in eine Menschenmenge am Christopher Street Day in Berlin. Eine Frau starb, 31 wurden verletzt. Jetzt spricht seine Mutter erstmals über den Anschlag und ihren Sohn.
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Am 25. Juli raste Abdul Ballout (†21) mit einem Transporter in eine Menschenmenge am Christopher Street Day in Berlin.
Foto: IMAGO/dts Nachrichtenagentur

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Am 25. Juli fuhr Abdul Ballout (†21) in Berlin in Menschenmenge
  • Seine Mutter fand Mietvertrag des Wagens, brachte ihn zur Polizei
  • 31 Verletzte, eine Tote; Ballout starb bei Festnahme in Spandau
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Mattia JutzelerRedaktor News

Noch immer kann die Mutter von Abdul Ballout (†21) nicht wahrhaben, was passiert ist. Am 25. Juli raste ihr Sohn mit einem Transporter in eine feiernde Menschenmenge am Christopher Street Day, kurz CSD, in Berlin. Eine Mutter aus Polen starb, mindestens 31 weitere Menschen wurden verletzt.

In einem Interview mit der «Bild» äussert sich die Mutter von Ballout nun zum ersten Mal. Im Gespräch wird klar: Die Mutter konnte den Anschlag ihres Sohnes noch nicht verarbeiten. «Ich finde es ganz schmerzhaft, wie über ihn berichtet wird, ganz ehrlich. Er war ein guter Mensch.»

Attentäter wechselte häufig die Handynummer

Ballouts Mutter ist im Libanon geboren und in Deutschland aufgewachsen. Der 21-Jährige hatte mit ihr zusammen in einer Wohnung im Berliner Bezirk Schöneberg gelebt. Im Gegensatz zu ihrem Sohn beschreibt die Frau sich selbst als «nicht besonders streng-religiös». Ballout, der selbst Verbindungen zum Islamischen Staat hatte, habe immer wieder versucht, sie zu einem strengeren Glauben zu bewegen.

Im Vorfeld des Anschlags habe sich der 21-Jährige nervös verhalten, erzählt die Mutter. Beispielsweise habe er innert zehn Tagen mindestens fünfmal die Handynummer gewechselt. Irgendwelche Leute würden ihn ständig anrufen. Er fühle sich verfolgt, belästigt und nicht mehr sicher, habe Ballout seiner Mutter als Begründung gegeben.

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«Er hatte furchtbare Angst um mich»

Am Abend des Anschlags wäre eigentlich ein Familienessen bei der Schwester des 21-Jährigen geplant gewesen. In den Stunden vor dem Attentat auf den CSD habe Ballout seine Mutter immer wieder angerufen. «Geht es dir gut?» und «Pass auf dich auf», habe der Sohn der Mutter immer wieder gesagt. «Er hatte furchtbare Angst um mich», erzählt die Frau der «Bild».

Als die Mutter wieder nach Hause kam, war der Anschlag bereits geschehen. Im Gang der Wohnung fand die Frau den Mietvertrag des Transporters, mit dem Ballout in die Menschenmenge fuhr. Noch in derselben Nacht ging sie nach eigenen Angaben mit den Unterlagen zur Polizei und wurde dort verhört.

Die Beamten konnten Ballout schliesslich am Tag nach dem Anschlag in einer Kleingartenkolonie im Berliner Stadtteil Spandau aufspüren. Als die Polizisten ihn festnehmen wollten, soll er mit einem Messer auf sie losgegangen sein. Die Beamten schiessen auf den Terroristen. Noch vor Ort erlag er seinen Verletzungen.

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