Darum gehts
- Schweizer verwüstet Mietvilla in Hua Hin, Thailand
- Über 100 gebrauchte Kondome gefunden, Elektrogeräte im Swimmingpool versenkt
- Polizei prüft Schadenersatz, Vermieterin vermutet psychische Probleme beim Täter
Blick berichtete: Thailand hat eben die Visafreiheit eingeschränkt, das Königreich will im Tourismus mehr auf Qualität statt Quantität setzen. Selbst Premier Anutin Charnvirakul (59) beschwerte sich unlängst über «unangemessene» Touristen, die die Gastfreundschaft des Landes missbrauchen.
Genau diese Erfahrung musste eine Hausbesitzerin im Touristenort Hua Hin rund zweieinhalb Autostunden südlich von Bangkok machen. Ein Schweizer Mieter hat ihre Pool-Villa komplett verwüstet. Nun sorgt der Schweizer in Thailand für Schlagzeilen. Auf Facebook machte die Hausbesitzerin ihrem Ärger Luft – die Bilder gehen viral.
Die Thailänderin hatte dem Mann ihre Pool-Villa für sechs Monate vermietet. Als der Schweizer auszog, traute sie ihren Augen nicht: Ein Messer steckte im Matratzenbett, Elektrogeräte und Velo lagen im Swimmingpool, in der Küche klebten Essensreste und Spaghetti auf dem Boden. Dazu sollen über 100 gebrauchte und neue Kondome herumgelegen haben.
Psychische Probleme
Besonders schockierend: Laut der Vermieterin habe der Mann sogar nach Vertragsende weiterhin Frauen ins Haus eingeladen. Die Eigentümerin warnte daraufhin andere Vermieter und Frauen in der Region öffentlich vor dem Schweizer.
In sozialen Medien spekulieren Nutzer inzwischen über psychische Probleme oder einen möglichen Racheakt. Die Besitzerin selbst erklärte jedoch, es habe keinen Streit zwischen ihr und dem Mieter gegeben. Sie geht von psychischen Problemen des Mieters aus, möglicherweise einem Messie.
Der Beschuldigte hat sich bisher nicht öffentlich geäussert. Die Polizei in Hua Hin prüft laut Medienberichten mögliche Schadenersatzforderungen.