«Immigration bei Null»
Donald Trump lobt eigene Migrationspolitik

US-Präsident Donald Trump sprach am Freitagabend im Weissen Haus – niemand wusste, was das Thema sein würde. Nach gehöriger Verspätung wird klar: Trump wollte sich zum anstehenden Muttertag äussern.
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Wirrwarr in Trumps Rede: Er sprach vom Muttertag, vom Drogenhandel und von der Immigration.
Foto: imago/UPI Photo

Verwirrung pur um Trumps Pressekonferenz im Rosengarten des Weissen Hauses: Der Auftritt begann mit gehörig Verspätung und Pathos, blieb aber lange ohne klare Botschaft. Nach einem Walk-In zu patriotischer Musik sprach der US-Präsident zunächst über den Garten, seinen neuen Präsidenten-«Walk of Fame» und den Muttertag.

Er würdigte Mütter gefallener Soldaten, nannte Namen, suchte sie im Publikum und sprach sein Beileid aus. Auch seiner eigenen Mutter gedenkte er. Sie sei «grossartig» gewesen. Mütter hätten den «wichtigsten Job in ganz Amerika». Immer wieder wechselte er abrupt zu seinen innenpolitischen «Erfolgen» wie etwa die Reduktion von Medikamentenpreisen, Reformen und seine «Big Beautiful Bill».

Auch die Immigration wurde wiederholt angesprochen. Trump erklärte, die Einwanderung aus dem Süden liege bei «Null»; seit elf Monaten sei niemand mehr über die Grenze zu Mexiko illegal eingereist. Zuvor wären sie in «Karawanen» ins Land gekommen. Zugleich behauptete er, Drogeneinfuhren seien um 59 Prozent gesunken. Erwartete Aussagen zum Iran-Konflikt, verschärften EU-Zöllen oder dem «Victory Day» blieben aus – das Hauptthema für den US-Präsidenten scheint tatsächlich der Muttertag gewesen zu sein.

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