Medien sprechen von Fall «Pelicot 2.0»
Österreicher verkauft Ehefrau (†39) für Sex und misshandelt sie zu Tode

Ein 51-jähriger Familienvater aus Oberösterreich soll seine Frau (39) systematisch betäubt und an andere Männer für Sex verkauft haben. Nun ist die Mutter tot. Der Fall erinnert an die Geschichte von Gisèle Pelicot.
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Zu der Horrortat kam es im österreichischen Marchtrenk.
Foto: Screenshot Google Maps

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Familienvater in Oberösterreich missbrauchte Ehefrau und bot sie Männern an
  • Er verlangte bis zu 500 Euro für Sex mit ihr und verschickte Fotos der Bewusstlosen
  • Frau starb am 26. Juni 2026, Polizei ermittelt gegen weitere Täter
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Natalie ZumkellerRedaktorin News

Es ist ein Verbrechen, das fassungslos macht. Im oberösterreichischen Marchtrenk flog ein Vergewaltigungsnetzwerk auf. Im Zentrum: ein 51-jähriger Familienvater. Er wird beschuldigt, seine Ehefrau über Monate betäubt und anderen Männern gegen Bezahlung überlassen zu haben. Das Martyrium endete tödlich – Ende Juni fand die Tochter ihre Mutter (39) leblos und blutüberströmt im Wasserbett der Familie.

Der stark alkoholisierte Vater (1,88 Promille) sprach gegenüber der alarmierten Polizei zunächst von einem Unfall beim «harten Sex», das ganze Blut überall sei ihm nicht aufgefallen. Die Obduktion zeichnete jedoch ein anderes Bild: Die Gerichtsmedizin stellte massive Verletzungen im Intimbereich fest, die auf einen «unglaublichen Gewaltausbruch» hindeuten. Davon berichtet unter anderem die «Kronen Zeitung».

«500 Euro pro Fi**»

Zwar blieb der Verdächtige zunächst auf freiem Fuss, doch digitale Spuren brachten ihn schliesslich in Untersuchungshaft. Er hatte Apps gelöscht und das Wasserbett entsorgt. Datenforensiker enthüllten nun das wahre Ausmass: Der Mann bot seine Frau anderen Männern zum Missbrauch an und kassierte bis zu 500 Euro pro Tat. Am Tag vor ihrem Tod hatte er noch im Internet recherchiert, wie man Personen mit Hausmitteln betäubt.

Im Rahmen der Untersuchungen hat auch die Schwester des Hauptbeschuldigten ausgesagt. Sie erinnert sich, wie ihr Bruder ihr nur zwei Tage nach der Horrortat stolz davon erzählt hatte. «Er hat gesagt, dass sie beim Sex gestorben ist und er sie umgebracht hat. Ich habe gefragt, wie das möglich sei, und er sagte zu mir, dass er sie ‹gscheit› hergenommen hat und voll gewerkt habe. Er meinte, es wäre so wie immer gewesen.»

Die Schwester erzählt auch von mehreren Komplizen: «Fremde Männer sind bei dem Paar ständig ein- und ausgegangen. Er hat mir auf seinem Handy anzügliche Fotos von ihr gezeigt und zu mir gesagt, dass sie 500 Euro pro Fi** einbringen würde. Damit würden sie ihr gemeinsames Leben finanzieren. Ob sie das freiwillig gemacht hat, kann ich nicht sagen.»

Bilder der Bewusstlosen verschickt

Wie viele Männer involviert waren, ist bisher nicht bekannt. Besonders widerwärtig sind jedoch die Chatprotokolle mit einem mutmasslichen Mittäter – ebenfalls ein Vater. «Werde sie ordentlich abfüllen. Dann kannst sie wieder hart nehmen», schrieb der 51-Jährige. Die Taten wurden kühl geplant: «Wenn du möchtest, Freitag trag ich mir ein», antwortete der Komplize.

Am Tag der Tat schickte der Ehemann erst Bilder seiner Frau aus dem Pool, um den Komplizen «anzuheizen», und später Fotos der bereits bewusstlosen 39-Jährigen. Der Mittäter antwortete: «Bin am Weg.» Am Morgen danach bedankte er sich per Nachricht: «Die hast du schön vorbereitet.» Der ebenfalls 51-jährige Mann gilt als Hauptkomplize und sitzt mittlerweile auch in U-Haft.

Der Fall weckt grausame Erinnerungen an den aktuellen «Pelicot»-Skandal in Frankreich, wo Gisèle Pelicot von 80 Männern, darunter ihr eigener Ehemann, betäubt und vergewaltigt wurde. Laut lokalen Medien wird der momentane Fall in Österreich von einer beteiligten Staatsanwältin als «Pelicot 2.0» bezeichnet. Die Ermittlungen laufen, weitere Komplizen stehen im Visier der Behörden.

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