Darum gehts
- Schweizerin (25) auf Madeira ausgeraubt und angegriffen
- Täter versuchte zuvor, Passagier ins Wasser zu stossen, belästigte Hotelgäste
- Polizei spürte Verdächtigen dank Video auf; nun in Untersuchungshaft
Alptraum anstelle von Traumferien: Am Abend des Pfingstmontags wurde auf der portugiesischen Ferieninsel Madeira eine 25-jährige Schweizerin ausgeraubt. Wie lokale Medien unter Berufung auf die örtliche Polizeiwache berichten, sei die Touristin zudem «gewaltsam angegriffen» worden.
Der Mann erbeutete sich bei der Attacke in der Hauptstadt Funchal das Mobiltelefon der jungen Frau. Nun konnte er jedoch gefasst werden, wie unter anderem das portugiesische Newsportal «Sapo» berichtet.
Bereits zuvor auffällig
«Die Polizei von Funchal leitete umgehend Ermittlungen zur Auffindung des Verdächtigen ein, an denen Beamte der Polizeistation Funchal und der Kriminalpolizei beteiligt waren», hiess es in einem Statement von der Polizei. «Anhand von Aufnahmen, die ein Zeuge, der dem Opfer geholfen hatte, angefertigt hatte, konnte die Polizei die Suche lenken und den Verdächtigen in einem Hotel in Funchal aufspüren.»
Der Mann befindet sich nun in Untersuchungshaft.
«Mindestens drei Gäste belästigt»
Es war nicht das erste Mal, dass er sich auffällig verhielt. Wie die Polizei schreibt, habe er kurz zuvor auf einer Fähre versucht, einen Passagier ins Wasser zu werfen.
«Die Seepolizei berichtete von Störungen, die der Verdächtige auf der Fähre Lobo Marinho während der Rückfahrt von Porto Santo verursachte. Dort soll er sich mit einem anderen Passagier gestritten und versucht haben, ihn über Bord zu werfen, was ihm jedoch durch das Eingreifen anderer Passagiere nicht gelang.»
Doch damit nicht genug – auch in dem Hotel, in dem er später festgenommen wurde, sorgte der Mann für Unruhen. Er soll mindestens drei Gäste belästigt haben. «Sie haben zwar keine Anzeige erstatten wollen, waren aber ziemlich verängstigt.»