Mit 100 Euro kannst du echten Picasso gewinnen
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Verlosung für guten Zweck:Mit 100 Euro kannst du echten Picasso gewinnen

Kunstwerk ist eine Million wert
Glückspilz kann echten Picasso für nur 92 Franken gewinnen

Ein Picasso für 100 Euro? Die Gouache «Tête de Femme» aus 1941 wird am Dienstag bei Christie’s in Paris verlost. Aber wieso so günstig?
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Ein echter Picasso und Millionen Wert. In Frankreich wird die Gouache-Zeichnung «Tête de Femme» (Frauenkopf), entstanden 1941, in einer Wohltätigkeits-Tombola verlost.
Foto: AP

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Picassos Werk «Tête de Femme» wird in Paris verlost, 100 Euro pro Los
  • Einnahmen bis 12 Mio. Euro, Spende an Alzheimer-Forschung geplant
  • Maximal 120'000 Lose, Verlosung am Dienstag bei Christie’s um 18 Uhr
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Johannes HilligRedaktor News

Ein Kunstwerk von Pablo Picasso im Wert von einer Million Euro könnte bald einem Glückspilz gehören – und das für nur 100 Euro (rund 92 Franken). In Frankreich wird die Gouache-Zeichnung «Tête de Femme» (Frauenkopf), entstanden 1941, in einer Wohltätigkeits-Tombola verlost. Der Erlös kommt der Alzheimer-Forschung zugute, wie die britische Zeitung «The Guardian» berichtet.

Die Lotterie, bei der maximal 120'000 Lose verkauft werden, könnte bis zu 12 Millionen Euro (rund 11 Millionen Franken) einbringen. Davon erhält die Opera Gallery, der die Zeichnung gehört, eine Million Euro. Der verbleibende Betrag wird an die Alzheimer-Stiftung eines Pariser Spitals gespendet. Die Verlosung findet am Dienstag um 18 Uhr bei Christie’s in Paris statt, wo das Werk ab Montag ausgestellt wird.

Geld für Projekte in Afrika

Bereits zweimal zuvor wurden Picasso-Gemälde für wohltätige Zwecke verlost. 2013 gewann ein Sprinklertechniker aus Pennsylvania das Werk «Man in the Opera Hat», ein Gemälde aus Picassos Kubismus-Phase von 1914. Sieben Jahre später ging das Stillleben «Nature Morte» aus dem Jahr 1921 an eine italienische Buchhalterin, deren Sohn das Los als Weihnachtsgeschenk gekauft hatte.

Die beiden früheren Verlosungen brachten mehr als zehn Millionen Euro ein, die unter anderem für Kulturprojekte im Libanon sowie Wasser- und Hygieneprogramme in Afrika verwendet wurden.

Immer wieder sorgen besondere Kunst-Aktionen für Schlagzeilen. 

Die 6-Millionen-Dollar-Banane

Eine Banane und etwas Klebeband für 6,2 Millionen US-Dollar – das Konzeptkunstwerk «Comedian» von Maurizio Cattelan sorgte vor zwei Jahren für Wirbel. Der chinesische Krypto-Unternehmer Justin Sun erwarb das Werk bei Sotheby’s in New York. Es handelt sich dabei nicht um die Banane selbst, sondern um die Idee dahinter, dokumentiert durch ein Zertifikat.

Das provokante Kunstwerk sorgt für gemischte Reaktionen.
Foto: AFP

Cattelan präsentierte die Installation erstmals 2019, als ein Künstler die Banane von der Wand nahm und sie verspeiste. Laut Cattelan sei das Kunstwerk ein Kommentar zu den Werten in der Kunstwelt.

Das geschredderte Bild

Direkt nachdem der Hammer bei einer Auktion in London für 1,4 Millionen Franken gefallen war, passierte das Unfassbare: Das Bild «Girl with Balloon» rutschte 2018 durch einen im Rahmen versteckten Schredder. Banksy wollte damit den Kunstmarkt kritisieren – doch das Gegenteil geschah.

Für mehr als 20 Millionen Franken wurde das Banksy-Bild «Love is in the Bin» versteigert.
Foto: keystone-sda.ch

Das nun halb zerstörte Werk erhielt den neuen Namen «Love is in the Bin» und wurde 2022 für die Rekordsumme von rund 16 Millionen Pfund, umgerechnet mehr als 20 Millionen Franken, erneut versteigert. 

69 Millionen Franken für ein paar Pixel

Bevor jeder wusste, was ein Non-Fungible Token (NFT) ist, schockierte der Künstler Beeple die Welt. Er versteigerte eine Collage aus 5000 kleinen Bildern, die nur digital existiert. Der Clou: Es war das erste Mal, dass das grosse Auktionshaus Christie’s ein rein digitales Kunstwerk anbot. Der Preis von 69,3 Millionen Dollar katapultierte Beeple über Nacht unter die drei wertvollsten lebenden Künstler der Welt.

Teuerstes NFT der Welt: Künstler Mike Winkelmann alias Beeple verdiente mit dieser Collage mehr als 69 Millionen Franken.
Foto: Mike Winkelmann / Christie’s
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