«Könnte eskalieren»
Polen befürchtet russische Attacken an Nato-Ostflanke

Russland treibt Provokationen an der Nato-Ostflanke voran, warnt Polens Geheimdienstchef Pawel Szota. Die Gefahr eines Angriffs durch russische Soldaten wachse. Der Kreml bestreitet geplante Attacken.
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Polen warnt vor Putins «grünen Männchen» (Symbolbild).
Foto: Shutterstock

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Polens Geheimdienst warnt vor Eskalation durch russische Provokationen an Nato-Ostflanke
  • Oberst Szota: Baltikum könnte von «grünen Männchen» angegriffen werden
  • Russlands rote Linien: Nato reagiert politisch, Risiko bleibt für Moskau gering
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Janine EnderliRedaktorin News

Beim polnischen Auslandsgeheimdienst wächst die Alarmbereitschaft: Moskau treibe die Provokationen an der Nato-Ostflanke immer weiter voran – eine gefährliche Eskalation scheine zunehmend greifbar.

Laut Oberst Pawel Szota, Chef der Behörde, droht den baltischen Staaten ein begrenzter Angriff durch sogenannte «grüne Männchen» – russische Soldaten ohne Hoheitsabzeichen, wie sie bereits 2014 bei der Annexion der Krim eingesetzt wurden.

Kreml bestreitet Planungen

«Wir sehen die Ereignisse in der Ukraine und dass der Krieg für Russland derzeit nicht gut läuft. Das ist ein Grund zur Besorgnis, dass Moskau die Situation weiter eskalieren könnte», wird Szota von der Zeitung «Rzeczpospolita» zitiert.

Er kritisiert, dass Russland systematisch rote Linien teste, um die Nato auf die Probe zu stellen. Da das Bündnis bislang überwiegend politisch reagiere, bleibe das Risiko für Moskau gering, was zu weiteren Provokationen einlade.

Während der Kreml geplante Angriffe auf Nato-Gebiet stets bestreitet, teilen einige Geheimdienste der verschiedenen Staaten eher die polnische Lageanalyse. Unterschiede gibt es in den westlichen Einschätzungen jedoch bezüglich Zeitraum und Ausmass etwaiger Angriffe. 

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