«Wir bekommen alles, was wir wollten»
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Trump zu Grönland-Deal:«Wir bekommen alles, was wir wollten»

Rahmenabkommen zu Grönland erzielt! Trump verzichtet auf angedachte Zölle
«Ein sehr guter Deal für alle, ein fantastischer für die USA»

Gemäss Donald Trump (79) ist ein Rahmenabkommen zu Grönland erzielt worden. Die angedachten US-Zölle sollen demnach nicht erhoben werden.
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US-Präsident Donald Trump gibt Informationen über ein Rahmenabkommen bekannt.
Foto: keystone-sda.ch
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Angela RosserJournalistin News

Auf seiner Online-Plattform Truth Social schreibt Donald Trump (79) am Mittwochabend, dass er ein sehr «produktives Treffen» mit dem Nato-Generalsekretär Mark Rutte (58) gehabt habe. «Dort haben wir den Rahmen für ein künftiges Abkommen in Bezug auf Grönland und sogar die gesamte Arktisregion geschaffen», schreibt er.

Für die Vereinigten Staaten und alle Nato-Staaten werde diese Lösung, wenn sie umgesetzt wird, von grossem Nutzen sein. «Auf der Grundlage dieser Vereinbarung werde ich die Zölle, die am 1. Februar in Kraft treten sollten, nicht erheben», schreibt er weiter. 

Mehr Zölle für Dänemark und Co.

Eigentlich hatte Trump angekündigt, per 1. Februar 10 Prozent mehr Zölle auf Warenimporte aus Dänemark, Norwegen, Schweden, Frankreich, Deutschland, Grossbritannien, den Niederlanden und Finnland zu verlangen. All diese Länder wehren sich gegen eine Übernahme von Grönland durch die USA.

Keine Schweizer Schützenhilfe

In seinem Post kündigt er auch an, dass weiter über den Golden Dome diskutiert werde und weitere Informationen im Laufe der Gespräche bekannt gegeben würden. 

Kurz nach seiner Bekanntmachung trat Donald Trump noch einmal vor die Presse. Zum Rahmenabkommen sagte er, das sei «ein sehr guter Deal für alle, ein fantastischer für die USA». Wie dieser genau aussehe, sagte er nicht. Es sei «etwas komplex», meinte Trump.

Blick fragte den US-Präsidenten, ob die Schweiz beim Grönland-Deal irgendwie beteiligt war. «No», lautete Trumps kurze Antwort. Die Zusatzzölle scheinen fürs Erste «gebodigt» – auch ohne Schweizer Schützenhilfe.

Dänischer Aussenminister sieht positive Signale

Am Abend äusserte sich auch der dänische Aussenminister Lars Løkke Rasmussen zu Wort. Er sehe positive Signale. «Der Tag endet besser, als er begonnen hat», sagte der Minister dem dänischen Rundfunk in einem Interview. 

«Zwei Dinge nehme ich aus Davos mit: Dass Trump sagt, dass er Grönland nicht angreift (...) und dass der Zoll-Krieg auf Standby ist. Das ist positiv.» Trumps Aussagen über die erwähnte Vereinbarung kommentierte er nicht. Er sagt aber, dass er mit Rutte gesprochen habe und ihm dieser von einem guten Treffen mit Trump berichtete. Details liess er aus, betonte aber: «Es wird nicht passieren, dass die USA Grönland besitzen.» Trumps Ambition dahingehend bezeichnete er als «wilde Fantasien»

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