VO Katie Zacharia lügt jetzt auch noch
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Trumps Pressesprecherin unter Druck:Jetzt hat sie auch noch gelogen

US-Medien berichten übereinstimmend
Trumps neue Sprecherin Katie Zacharia nach nur fünf Tagen vor dem Aus

US-Medien berichten: Katie Zacharia wird nach nur fünf Tagen als Sprecherin des Weissen Hauses abgesägt. Offiziell ist das nicht. Trump riet ihr nach einem Peinlich-Auftritt und Anwalts-Lüge kryptisch, es sich «nochmals zu überlegen». Ihre Amtszeit wäre ein Negativrekord der modernen US-Geschichte.
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Schon vor ihrem ersten Medienbriefing im Weissen Haus am Dienstag war Trumps neue Sprecherin Katie Zacharia angezählt.
Foto: Dukas
Kestenhole Autor Blick Profilbild
Daniel KestenholzRedaktor Nachtdienst

In Washington pfeifen es die Spatzen längst von den Dächern: Katie Zacharia (41) ist nach nur fünf Tagen als Pressesprecherin des Weissen Hauses erledigt. Offiziell bestätigt ist das allerdings noch nicht.

Mehrere US-Medien, darunter die «New York Times», CBS und NBC, berichten am Freitag übereinstimmend, Zacharia werde nach nur fünf Tagen im Amt abgezogen. Sie berufen sich auf hochrangige Regierungsbeamte, die anonym bleiben wollen. Eine offizielle Mitteilung des Weissen Hauses gibt es bisher nicht.

Orakelhafter Trump

Manche Mitarbeitende erfuhren erst aus den Medien vom angeblichen Abgang. Bewahrheitet sich das, wäre sie die Pressesprecherin des Weissen Hauses mit der kürzesten Amtszeit in der modernen US-Geschichte.

Trump selbst liess die Sache offen – und gab Zacharia gleichzeitig unmissverständlich die Ausstiegsoption. Am Freitag sagte er vor dem Weissen Haus zu Reportern, er habe ihr gesagt: «Wenn ich du wäre, würde ich es mir nochmals überlegen.» Die Entscheidung überlasse er ihr. Zugleich nahm er sie in Schutz: Die Medien hätten sie seit Amtsantritt gehässig und sehr unfair behandelt.

Debakel am Rednerpult

Schon der Start ging gründlich schief. Bei ihrem ersten Briefing am Dienstag beantwortete sie nur eine Handvoll Fragen und brach dann abrupt ab. Laut einem Beamten wirkte die Mutter von vier Kindern im Alter von sechs bis zwölf Jahren zittrig und nervös. Der Präsident war nicht beeindruckt.

Anwältin ohne Anwaltsprüfung

Dazu kam der Vorwurf, Zacharia habe sich als Anwältin ausgegeben, obwohl sie die Anwaltsprüfung nie bestanden hat. Ihre Verteidigung: «Ich werde als Pressesprecherin eingestellt, nicht als Rechtsberaterin des Weissen Hauses.»

Wechsel in neue Rolle?

Ein hoher Beamter sagte gegenüber Fox News, Zacharia befinde sich im «Übergang» aus dem Amt; eine neue Funktion werde später bekanntgegeben. Trump hatte die frühere TV-Kommentatorin erst am 9. Oktober als Nachfolgerin von Karoline Leavitt (29) präsentiert.

Auch Zacharias letzter Regierungsjob war nur von kurzer Dauer: Als Sprecherin des Heimatschutzministeriums war sie nach rund sechs Wochen wieder weg.

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