Holpriger Start im Weissen Haus
Das ist Trumps neue Pressesprecherin

Katie Zacharias Start im Weissen Haus misslingt: Trumps neue Sprecherin lässt nur drei Fragen zu, verhaspelt sich – und muss sich nun Fragen zu ihrer Angabe, Anwältin zu sein, gefallen lassen.
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Trumps neue Pressesprecherin Katie Zacharia legte bei ihrer ersten Pressekonferenz einen holprigen Auftritt hin.
Foto: Dukas

Darum gehts

  • Trump-Sprecherin Zacharia patzte beim ersten Auftritt
  • In 14 Minuten wurden nur drei Fragen behandelt
  • Offen sind Anwaltsbelege und frühere Falschaussagen
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Pauline BouillonRedaktorin News Desk

Holpriger Einstand im Weissen Haus: Katie Zacharia (41), die neue Pressesprecherin von US-Präsident Donald Trump (80), gerät nach ihrem ersten Auftritt gewaltig unter Druck. Ihre Premiere dauerte nur 14 Minuten. Auf gerade einmal drei Fragen ging sie ein, las Antworten stur ab und verhaspelte sich mehrfach.

Doch damit nicht genug: Nun werden auch Fragen zu ihrem beruflichen Werdegang laut. Zacharia bezeichnet sich als Anwältin – doch Belege dafür, dass sie eine Anwaltsprüfung bestanden hat, sind bislang nicht öffentlich bekannt.

Was wissen wir über ihren Lebenslauf?

Katie Zacharia ist Mutter von vier Kindern und hat an der juristischen Fakultät der Pepperdine University in Kalifornien studiert. Laut ihrem Linkedin-Profil arbeitete sie anschliessend als Associate bei der chinesischen Grosskanzlei Zhong Lun in Peking. Später war sie als Kommentatorin für konservative US-Sender wie Fox News und Newsmax tätig.

Beruflich führte ihr Weg zunehmend in Trumps Umfeld: Zacharia arbeitete kurzzeitig für das US-Heimatschutzministerium und wechselte danach als Kommunikationsberaterin zur Trump Media & Technology Group, dem Unternehmen hinter Trumps Plattform Truth Social.

Wie kam sie an die Stelle?

Zacharias Aufstieg ist eng mit ihrer Nähe zu Trump und dessen Medienwelt verbunden. Statt über eine lange Karriere in der klassischen politischen Kommunikation führte ihr Weg über konservative TV-Auftritte und Stationen innerhalb des Trump-Universums ins Weisse Haus. Für ihre erste Pressekonferenz blieb Zacharia wenig Zeit zur Vorbereitung: Nach Angaben aus dem Weissen Haus erhielt sie ihre Unterlagen erst am Morgen ihrer ersten Pressekonferenz.

Anfang Oktober gab Trump Zacharias Ernennung bekannt. Er lobte sie als loyale Unterstützerin, die ihn von Anfang an begleitet habe. Sie ersetzt Karoline Leavitt (29), die ihren Rückzug Ende August mit dem Wunsch begründete, mehr Zeit mit ihren kleinen Kindern zu verbringen. Leavitt war für ihre aggressiven Wortgefechte mit Journalisten bekannt.

Verschwörungstheorien und provokante Auftritte

Auch in den sozialen Medien sorgte Zacharia bereits für Aufsehen. In alten Beiträgen heizte sie die «Pizzagate»-Verschwörung an. Demnach betrieben prominente Demokraten einen Kinderhändlerring. Die Verschwörungstheorie hatte 2016 reale Folgen, als ein bewaffneter Mann eine Pizzeria in Washington stürmte. 2022 bezeichnete sie den demokratischen Politiker John Podesta (77) auf Truth Social als «Pedo Podesta» – Belege für die Anschuldigungen gibt es nicht.

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