«Iran strebt nach FREIHEIT»
Trump will den Demonstranten gegen das Regime helfen

US-Präsident Donald Trump bietet dem Iran angesichts der Massenproteste Unterstützung an. Seine Regierung soll laut einem Medienbericht erste militärische Optionen diskutiert haben.
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US-Präsident Donald Trump droht der iranischen Führung mit einer «harten Strafe».
Foto: Mark Schiefelbein/AP/dpa

Darum gehts

  • Trump bietet Hilfe bei Iran-Protesten an, nennt keine genauen Details
  • Senator Graham warnt Irans Regierung vor Konsequenzen bei Gewalt
  • Trump-Regierung diskutierte laut «Wall Street Journal» mögliche Militärangriffe
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Keystone-SDADie Schweizer Nachrichtenagentur

US-Präsident Donald Trump (79) hat angesichts von Massenprotesten im Iran die Hilfe der USA in Aussicht gestellt. «Der Iran strebt nach FREIHEIT, vielleicht wie nie zuvor. Die USA sind bereit zu helfen!!!», schrieb er auf seiner Plattform Truth Social.

Zudem teilte er dort einen Post, den der republikanische US-Senator Lindsey Graham (70) auf X veröffentlicht hatte. Darin warnte Graham die iranische Staatsführung, dass ihre Brutalität gegenüber dem iranischen Volk nicht ohne Konsequenzen bleiben werde.

«Langer Alptraum geht bald zu Ende»

In einem weiteren Post schrieb der US-Senator zudem an das iranische Volk gerichtet: «Euer langer Alptraum geht bald zu Ende.» Trump und allen, die die Freiheit liebten, sei ihr Mut und ihre Entschlossenheit, ihre Unterdrückung zu beenden, aufgefallen. Allen, die im Iran Opfer brächten, möge Gott beistehen, schrieb Graham weiter. «Hilfe ist unterwegs.» Was er damit genau meinte, erläuterte er nicht.

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Trump hatte die Staatsführung bereits zuvor vor der Tötung von Demonstranten gewarnt. «Ich habe ihnen mitgeteilt, dass wir sie hart bestrafen werden, falls sie anfangen, Menschen zu töten, was sie während ihrer Unruhen, die ja häufig vorkommen, gerne tun», sagte er in einer am Donnerstag veröffentlichten Folge des Podcasts «The Hugh Hewitt Show». Die US-Regierung verfolge die Situation aufmerksam.

Zeitung: Erste Angriffspläne besprochen

Auch davor hatte Trump schon betont, dass die USA zu Hilfe kommen würden, sollte der Iran friedliche Demonstranten töten. Der neue Post von Trump hebt sich insofern davon ab, als dass er die Hilfe nicht explizit in Zusammenhang mit Gewalt gegen Demonstranten setzt.

Das «Wall Street Journal» berichtete unterdessen unter Berufung auf US-Beamte, dass Beamte der Regierung Trumps erste Gespräche darüber geführt hätten, wie ein Angriff auf den Iran durchgeführt werden könnte, falls das für notwendig erachtet werde, um Trumps Drohungen umzusetzen. Dabei sind demnach auch Optionen für mögliche Ziele diskutiert worden, etwa ein grossangelegter Luftangriff auf mehrere Militärziele im Iran.

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