In einem Interview mit dem Sender CNN erklärte Donald Trump am Sonntag, eine Wiederaufnahme der Kampfhandlungen im Iran sei derzeit «höchst unwahrscheinlich». Grund dafür seien die Gespräche, welche derzeit geführt werden und zu einer Konfliktbeilegung führen sollten.
Solange diese Fortschritte machen und der Iran sein «sehr starkes Abkommen» unterzeichnet, würde der US-Präsident von einem Militärschlag absehen. Wie der iranische Aussenminister Abbas Araghtschi auf X bekannt gab, hat sein Land aber eine eigene Vorstellung der Bedingungen, die einem Ende des Konflikts zugrunde liegen müssen.
«Die Hölle auf die Erde herabregnen lassen»
Laut Araghtschi hat der Iran den USA einen «Zwei-Tage-Vorschlag» übermittelt. «Die amerikanischen Wähler haben ihre Entscheidung getroffen. Nun ist es an der Zeit, dass das Weisse Haus seine eigene trifft», erklärt der Aussenminister auf X in Anspielung auf die republikanische Wahlschlappe bei den Midterms.
«Unser zweitägiger Vorschlag gilt nach wie vor: Erfüllt die Bedingungen, einschliesslich der Beendigung des Krieges an allen Fronten, und ihr werdet Ergebnisse sehen», so Araghtschi. Welche Bedingungen der iranische Vorschlag noch enthält, ist nicht bekannt.
In einem nächsten Satz droht der Aussenminister den USA offen. Sollte es nicht zu einer Erfüllung all der vorgeschlagenen Bedingungen kommen, habe sich die Trump-Regierung für Krieg entschieden. «Oder entscheidet euch für den Krieg – und erlebt, wie unsere wachsamen und kampferprobten Krieger die Hölle auf die Erde herabregnen lassen.»