Darum gehts
- Raketen aus dem Iran greifen Israel und die USA am 28. Februar an
- Explosionen in Teheran und Isfahan führten zu Massenpanik und Flucht
- Trump droht mit Zerstörung iranischer Raketen und Marineschiffe
Plötzlich heulen die Sirenen. Alarm in Israel! Jetzt muss es schnell gehen. Ein Paar mit seinem kleinen Kind eilt sofort in einen Schutzraum. Und nicht nur sie. Bilder aus Tel Aviv zeigen, wie Menschen um ihr Leben rennen. Denn: Raketen aus dem Iran sind unterwegs. Ein Gegenschlag. Rache!
Die iranischen Revolutionsgarden sprachen von einer «Antwort auf die Aggression des feindlichen und verbrecherischen Gegners», wie aus einer Mitteilung der staatlichen Nachrichtenagentur Irna hervorging. Zuvor hatten Israel und die USA mit Angriffen auf den Iran begonnen. Die israelische Luftabwehr sei aktiviert, teilte das Militär mit.
Es brach Panik aus
Nicht nur in Israel haben die Menschen Angst und rennen um ihr Leben, sondern auch im Iran. In der Hauptstadt Teheran gab es Explosionen im Zentrum. In der Millionenmetropole brach Panik aus. Menschen versuchten massenhaft, die Hauptstadt zu verlassen, wie Augenzeugen berichteten.
Iranische Staatsmedien meldeten zudem Explosionen am Rande der Stadt Isfahan. Südöstlich davon liegt ein Nuklearzentrum, das bereits im vergangenen Jahr vom US-Militär in Begleitung israelischer Angriffe bombardiert worden war.
Kriegsverletzungen sollen kostenlos behandelt werden
Nach Beginn der Angriffe gegen den Iran hat das Gesundheitsministerium erste Massnahmen getroffen. Der Rund-um-die-Uhr-Betrieb in Spitälern werde aufrechterhalten, hiess es in einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur Irna.
Ebenfalls sollen landesweit ausgewählte Apotheken Tag und Nacht geöffnet sein. Ärzte und Personal im Gesundheitswesen sollen sich in Bereitschaft halten. Kriegsverletzungen sollen kostenlos behandelt werden.
«Es wird für sie bedauerlich»
Der gemeinsame Angriff Israels und seines Verbündeten USA erfolgt nur zwei Tage nach einer weiteren Verhandlungsrunde zwischen den USA und dem Iran über das umstrittene Atomprogramm der Islamischen Republik. Einen Durchbruch hatte es bei den Gesprächen in Genf nicht gegeben.
Trump hatte der iranischen Führung in den vergangenen Wochen wiederholt mit militärischen Angriffen gedroht. Trump stellte dem Iran kürzlich ein Ultimatum bis Anfang März. «Entweder wir erzielen eine Einigung oder es wird für sie bedauerlich».