Viktor Orban tobt bei eigener Partei-Versammlung
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Video zeigt Ausraster:Viktor Orban tobt bei eigener Partei-Versammlung

«Ihr tanzt nach der ukrainischen Pfeife!»
Orban verliert Fassung und brüllt Gegner an

Ungarns Premier Viktor Orban verlor am Freitag die Fassung und attackierte seine Kritiker. Der Ausbruch sorgt zwei Wochen vor den Parlamentswahlen für Kopfzerbrechen bei Verbündeten.
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Hier verliert Ungarn-Ministerpräsident Orban die Fassung.
Foto: Screenshot X

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Viktor Orban verliert in Győr bei Wahlkampfauftritt die Fassung
  • Er wirft Kritikern vor, eine pro-ukrainische Regierung zu unterstützen
  • Umfragen: Oppositionskandidat Péter Magyar führt mit 45 Prozent
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Janine EnderliRedaktorin News

Ungarns Präsident Viktor Orban (62) zeigte bei einem Wahlkampfauftritt in Győr eine Seite von sich, die viele Ungarn überraschte. In dem Land finden am 12. April Parlamentswahlen statt und der Regierungschef kämpft um die Wiederwahl. 

Am Freitag wurde der Premierminister in der 130'000-Einwohner-Stadt von Gegnern wegen seiner Politik ausgebuht.

«Ihr steht nicht an der Seite Ungarns!»

Ein Video des Auftritts zeigt, wie Orban die Fassung verliert und seine Kritiker wütend zusammenstaucht. «Ihr tanzt nach der ukrainischen Pfeife und steht nicht an der Seite der Ungarn», schrie Orban in die Menge. Weiter warf er ihnen vor: «Ihr wollt eine pro-ukrainische Regierung, die das Geld der Ungarn in die Ukraine bringt! Das ist die Wahrheit!»

Ein Gefühlsausbruch, der bei Beobachtern für Verwunderung sorgt. Journalistin Flora Garamvolgyi schreibt auf X: «Ich berichte nun schon seit fast zwölf Jahren über Orban und habe noch nie eine derart wütende, emotionale Reaktion von ihm erlebt.» 

Was passiert am 12. April?

Aktuellen Umfragen zufolge liegt Péter Magyar (45) von der oppositionellen Tisza-Partei aktuell in Führung. Damit steht die Regierungspartei Fidesz, die seit 2010 mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit im Parlament regiert, vor einer möglichen politischen Zäsur.

Orban setzt im Wahlkampf vor allem auf aussenpolitische Themen und warnt vor einer stärkeren Einbindung Ungarns in den Ukraine-Krieg. Vertreter der Opposition um Magyar hingegen äussern die Sorge, dass der derzeitige Regierungskurs die Beziehungen zur Europäischen Union belasten könnte. 

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