Darum gehts
- Lawine im Ridnauntal reisst zehn Menschen mit, Rettungsaktion läuft
- Alle Betroffenen trugen Notfallsender zur Ortung im Schnee bei sich
- Fünf Helikopter und alpine Rettungsteams im Einsatz auf 2300 Metern
Im Ridnauntal in Südtirol läuft am Samstag eine grossangelegte Rettungsaktion, nachdem eine Lawine zehn Menschen mitgerissen hat. Das berichtet «La Presse». Wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa am Nachmittag unter Berufung auf das Notfallzentrum Bozen meldet, gibt es zwei Tote und drei Schwerverletzte und zwei Leichtverletzte. Zwei Skibergsteiger wurden tot aus den Schneeverwehungen geborgen, ein weiterer wurde mit einem österreichischen Rettungshelikopter ins Universitätsklinikum nach Innsbruck geflogen.
Die Notfallmeldung war um 11.40 Uhr eingegangen. Die Betroffenen trugen alle einen Notfallsender bei sich – unverzichtbare Ortungsgeräte, um Vermisste im Schnee aufzuspüren.
Der Unfall ereignete sich 2300 Meter über Meer. Bei der Rettungsaktion waren laut «La Presse» insgesamt fünf Helikopter im Einsatz, Ansa schrieb gar von sechs Maschinen. Rund achtzig Rettungskräfte waren vor Ort.