Darum gehts
- In Österreich starben 26 Menschen in dieser Wintersaison durch Lawinen.
- Zwischen 15. und 24. Februar gab es 14 Todesopfer.
- Lawinengefahr in Tirol und Vorarlberg weiterhin hoch, Vorsicht empfohlen.
Die Alpen und Regionen Südosteuropas hatten in den vergangenen Tagen mit den Folgen heftiger Schneefälle zu kämpfen. In Österreich sind in dieser Wintersaison bereits 26 Menschen durch Lawinen ums Leben gekommen.
Die Zahl der Opfer liege deutlich über dem langjährigen Durchschnitt, teilte das Österreichische Kuratorium für Alpine Sicherheit (ÖKAS) mit. Besonders unfallträchtig sei der Zeitraum vom 15. bis 24. Februar mit 14 Getöteten gewesen.
Lawinengefahr weiterhin hoch
Solche Häufungen von Opferzahlen während besonders kritischer Phasen am Berg kämen immer wieder vor, so das KAS weiter. «Obwohl vor diesen Lawinenzeiten gewarnt wird und die erhöhte Lawinengefahr bekannt ist, scheint das persönliche Risikomanagement an diesen Tagen bei manchen zu versagen.» Die immer bessere Ausrüstung gerade für den Notfall biete keinen kompletten Schutz.
Nach einem zunächst schneearmen Winter war die Lawinengefahr zuletzt deutlich gewachsen. Sie ist in Tirol und Vorarlberg weiterhin beachtlich. Bei Touren ausserhalb gesicherter Piste gilt weiterhin grosse Vorsicht.