Darum gehts
- Ein Bub (5) verirrt sich Montag in Rumäniens Südkarpaten-Wald
- Gefunden nach 3 Tagen: Helikopter sichtete ihn an einem Hang
- 1500 Hektar Suchgebiet, 500 Einsatzkräfte, Heimat vieler Braunbären
Für die Eltern des kleinen Alex (5) muss es ein Albtraum gewesen sein. Der fünfjährige verschwand am Montag in einem grossen Wald in Rumänien – tagelang fehlte von dem Bub jede Spur.
Der Kleine hatte sich am Fusse der Südkarpaten verirrt. Zuvor hatte ihn der Vater nur kurz aus den Augen verloren, wie die Behörden erklärten.
Der Bub hatte seinen Vater in den Wald begleitet, wo dieser einen Elektrozaun montieren wollte. Der Rumäne schaute nur kurz weg – da war der Fünfjährige im Gebüsch verschwunden. Über Stunden suchte er selbst nach dem Bub, als die Dämmerung einsetzte, verständigte er die Polizei.
Helikopter sichtete den Jungen
Das Areal, in dem sich Alex verlief, misst ungefähr 1500 Hektar. Mehr als 500 Einsatzkräfte suchten über drei Tage nach dem Bub. Auch ein Helikopter kam zum Einsatz.
Die Sorge um den Jungen wuchs immer weiter. Denn: Die Wälder Rumäniens gelten als die Heimat von Europas grösster Braunbären-Population.
«Ich möchte allen von ganzem Herzen danken»
Am Mittwoch kurz nach 13 Uhr schliesslich die frohe Nachricht. Der Bub wurde gefunden. Ein Helikopter hatte ihn gesichtet, wie er an einem Hang sass und die Hände zusammengefaltet hatte. Die Retter versorgten den durch Regen völlig durchnässten Jungen anschliessend mit Wasser und wärmten ihn.
«Ich möchte allen von ganzem Herzen danken», sagte der Vater später in einem Video, das von den Rettern veröffentlicht wurde. Nun erholt sich Alex im Spital.