Darum gehts
- Zwei Feuerwehrleute starben bei Löscharbeiten auf Kreta nahe Rethymno.
- Starke Winde verhindern den Einsatz von Löschhelikoptern gegen den Grossbrand.
- 125 Feuerwehrleute und 27 Fahrzeuge kämpfen gegen eine 15 Kilometer lange Feuerfront.
Drama bei einem Einsatz der Feuerwehr im Gebiet Krya Vrisi nahe der Stadt Rethymno auf der griechischen Insel Kreta: Zwei Feuerwehrleute im Alter von 25 und 58 Jahren kamen bei Löscharbeiten ums Leben. «Sie sind im Einsatz heldenhaft gefallen, um das Leben und Eigentum der Bürger und die Natur zu schützen. Die Führung der Feuerwehr spricht den Familien und Angehörigen unserer verstorbenen Kollegen ihr tiefstes Beileid aus. Unsere Gedanken sind bei ihnen», teilte die griechische Feuerwehr in einer Erklärung mit.
Wie «ERT News» berichtet, verliessen die beiden Feuerwehrleute ein Löschfahrzeug, hatten aber nicht mehr genug Zeit zur Flucht. Sie wurden von den Flammen eingeschlossen und tot aufgefunden.
Löschhelikopter müssen am Boden bleiben
Auf der auch bei Schweizern beliebten Ferieninsel wütet aktuell ein Grossbrand. Die Feuerfront erstreckt sich laut «ERT News» über 15 Kilometer. Starke Winde erschweren die Löscharbeiten. Aufgrund orkanartiger Böen können Löschhelikopter aktuell nicht aufsteigen. Bewohner mehrerer Gebiete wurden evakuiert.
Derzeit sind 125 Feuerwehrleute und 27 Löschfahrzeuge im Einsatz. Lässt es die Situation zu, können vier Helikopter und vier Flugzeuge die Löscharbeiten aus der Luft unterstützen. Das Feuer war am Mittwochmittag ausgebrochen und hatte sich rasend schnell ausgebreitet.