KI, Iran, Handelsdeals
Grosses Zittern vor dem Xi-Trump-Gipfel

Es ist ein Treffen, vor dem viele zittern. Donald Trump und Xi Jinping treffen aufeinander – und mit ihnen zwei Supermächte, die die Weltpolitik prägen. Alle Augen richten sich auf den Showdown in Washington. Doch ein weiteres Detail sorgt für Unruhe: Xis Gesundheit.
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Diese Woche treffen sich Trump und Xi in Washington.
Foto: AP

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Trump und Xi treffen sich im Weissen Haus am 22. September
  • Zollstreit, Taiwan und KI-Konflikt sorgen für diplomatische Spannungen
  • Xi Jinpings Gesundheitsgerüchte nach Neu-Delhi-Absage ohne bestätigte Hinweise
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Janine EnderliRedaktorin News

Die Nervosität ist gross. Diese Woche treffen US-Präsident Donald Trump (80) und Xi Jinping (73) im Weissen Haus aufeinander. Im Zentrum dürften Handelsdeals, Zölle, Taiwan, künstliche Intelligenz und Seltene Erden stehen. Der Gipfel ist deshalb politisch heikel – und wird weltweit genau beobachtet. Was steht auf dem Spiel und welche Gerüchte kursieren rund um das Treffen? Blick beantwortet die drängendsten Fragen.

Weshalb steigt die Nervosität?

Weil die beiden grössten Wirtschaftsmächte der Welt aufeinandertreffen. Die bestehende Zoll- und Handelspause zwischen China und den USA läuft Mitte November aus. Eine Verlängerung wäre deshalb bereits ein wichtiges Ergebnis.

Auch Taiwan bleibt ein zentraler Konfliktpunkt. China betrachtet die Insel als Teil seines Staatsgebiets, während die USA Taiwan militärisch unterstützen.

Besonders nervös sind die asiatischen US-Verbündeten. Sie befürchten, Trump könnte bei Taiwan Zugeständnisse machen, um wirtschaftliche Vorteile zu erhalten.

Hinzu kommt der Technologiekonflikt. Washington will Chinas Zugang zu modernen Chips und KI-Technologie begrenzen. Die beiden Länder konkurrieren um die Vorherrschaft bei KI. Gleichzeitig suchen sie nach Wegen, Risiken durch künstliche Intelligenz zumindest zu begrenzen.

Auch der Krieg im Iran könnte Thema werden. China unterhält enge Beziehungen zu Teheran und ist ein wichtiger Abnehmer iranischen Öls. Washington drängt Peking offenbar, seinen Einfluss auf den Iran zu nutzen. China hat zuletzt zur Deeskalation aufgerufen. Ob Xi diese Position auch Trump gegenüber vertreten wird, bleibt abzuwarten. 

Was wollen Xi und Trump?

Xi dürfte Stabilität gewinnen wollen. Grosse Zugeständnisse seitens China werden nicht erwartet. Denn: Mit den chinesischen Exporten läuft es derzeit zufriedenstellend. Auf diese Zahlen kann Xi verweisen. 

Trump möchte innenpolitisch als Gewinner dastehen. Er könnte also einen Deal durchbringen wollen. Das ist jedoch auch riskant, da es zu Missverständnissen in der Kommunikation kommen könnte. Eine Eskalation mit China möchten die USA vermeiden – besonders vor den Zwischenwahlen im November. 

Am wahrscheinlichsten ist deshalb keine umfassende Einigung, sondern eine Verlängerung der bestehenden Handelspause. Zusätzlich könnten beide Seiten einzelne Zusagen in spezifischen Bereichen machen.

Warum kursieren Gerüchte um Xi Jinpings Gesundheit?

Xi Jinping sorgte beim Brics-Gipfel in Neu-Delhi mit einem kurzfristigen Fernbleiben von einem Galadinner für Gerüchte. Nach Angaben von Insidern soll sich der chinesische Staatschef unwohl gefühlt haben. Aussenminister Wang Yi sprang spontan ein und sass neben Russlands Präsident Wladimir Putin (74).

Da sich der Vorfall kurz vor Xis geplanter USA-Reise ereignete, kamen erneut Gerüchte über seinen Gesundheitszustand auf. Auch Aufnahmen von seiner Anreise nach Kirgistan vom 30. August wurden in sozialen Medien diskutiert. Darauf war zu sehen, wie sich Xi vorsichtig eine Flugzeugtreppe hinunterbewegte. Eine Bestätigung hinsichtlich einer Erkrankung oder Problemen gibt es nicht.

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