Fünf Stunden allein
Vater lässt Sohn (7) am Mount Fuji zurück

Weil er nicht mehr weitergehen wollte, liess ein Vater seinen Sohn bei einem Familienausflug am Mount Fuji zurück. Fünf Stunden lang verharrte der kleine Bub dort.
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Ein Vater liess seinen Sohn auf dem Mount Fuji in Japan zurück.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Vater lässt Bub (7) am Mount Fuji allein warten, Polizei greift ein
  • Kind wartete fünf Stunden auf 2500 Metern Höhe, Vater entschuldigte sich
  • Mount Fuji: 3776 Meter hoch, oft gefährlich wegen Höhenkrankheit und Wetter
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Natalie ZumkellerRedaktorin News

Wandern löst vor allem bei kleineren Familienmitgliedern selten Freude aus. So ging es auch einem Bub (7) aus Japan, als er am Donnerstag mit seiner Familie den berühmten Mount Fuji erklimmen sollte. Auf rund 2500 Metern über Meer reichte es ihm schliesslich, wie unter anderem «The Japan Times» berichtet.

Der Vater soll ihn daraufhin angewiesen haben, bei der sechsten Station des sogenannten Fujinomiya-Tracks zu warten, während er und sein anderer Sohn den Rest des 3776 Meter hohen Berges bewältigten. 

Polizei spricht Mahnung aus

Während der fünfstündigen Wartezeit wurde der Siebenjährige von einem Arbeiter entdeckt. Dieser alarmierte die Polizei – zwei Beamte warteten daraufhin mit dem Bub auf die Rückkehr seines Vaters.

Der Kleine konnte nach dem langen Warten wieder wohlbehalten mit seiner Familie vereint werden. Trotz Entschuldigungen vonseiten des Vaters brachte ihm die Aktion eine Mahnung ein.

Exit-Geschäftsführer stirbt am Fuji

Der aktive Vulkan nahe der japanischen Hauptstadt Tokio ist weltberühmt und ein beliebtes Reiseziel für Touristen und Einheimische. Ungefährlich ist der Aufstieg jedoch nicht – oft erkranken Menschen dort an Höhenkrankheit. Auch das Wetter kann schnell ändern und potenzielle Risiken bergen.

Im Juli vermeldete Blick, dass Exit-Geschäftsführer Bernhard Sutter (†58) nach gesundheitlichen Problemen am Mount Fuji gestorben ist. Er verlor in einer Berghütte das Bewusstsein, die Rettungskräfte konnten nichts mehr für ihn tun.

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