Darum gehts
- Angela Merkel enthüllt Porträt im Bode-Museum Berlin, hängt bald im Kanzleramt
- Kurioser Fehler: An Merkels linker Hand fehlt ein Finger auf dem Bild
- Monatelange Arbeit: Merkel traf Künstler Jérémie Queyras seit Sommer 2025 mehrfach
Die frühere deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel (71) hat am Montag zusammen mit dem Maler Jérémie Queyras (28) im Bode-Museum in Berlin ein Porträt präsentiert. Künftig soll es in der sogenannten «Ahnengalerie» im Kanzleramt in der deutschen Hauptstadt hängen – neben den Porträts ihrer Vorgänger.
Queyras hatte sich höchstpersönlich bei Merkel beworben, schreibt «Bild». Das Boulevardblatt hat auf dem Gemälde des deutsch-französischen Malers einen kuriosen Schönheitsfehler entdeckt. In der Schweiz berichtete «Watson» zuerst über den Makel.
Monatelange Arbeit – und dann das!
An der linken Hand der christdemokratischen Politikerin fehlt offensichtlich ein Finger. «Wie bei einer Comicfigur», konstatierte der Bayerische Rundfunk in einem Beitrag. Warum? Das ist unklar.
Gemäss der Wochenzeitung «Zeit» stand Merkel monatelang Modell für das Gemälde. Ein einfacher Fehler dürfte es also nicht gewesen sein. Die ehemalige Kanzlerin habe sich seit dem Sommer des vergangenen Jahres immer wieder mit dem Künstler getroffen. Er habe sie in einem eigens dafür eingerichteten Atelier in Berlin porträtiert.
Wann wird das Porträt von Olaf Scholz vorgestellt?
Die Entscheidung für den jungen Queyras sei ein «kleines Abenteuer» gewesen, sagte Merkel bei der Vorstellung des Werkes. Das Projekt habe sein Leben verändert, so Queyras am Montag.
Kurios: Merkels Nachfolger Olaf Scholz (68) hat noch kein Bild von sich anfertigen lassen. Während seiner Amtszeit hatte er im April 2014 bei einer Fragerunde mit Schülerinnen im Kanzleramt verraten, dass er sich bereits Gedanken über den Künstler gemacht habe. Er habe auch schon eine «erste Idee», die er aber nicht preisgeben wollte. Seitdem passierte nichts.