Darum gehts
- US-Armee greift Iran an, Gipfel in Ankara überschattet
- Trump nennt Japan «islamische Republik», sorgt für Spott im Netz
- 111 Raketen erwähnt, Verwirrung und Memes weltweit ausgelöst
Während US-Präsident Donald Trump (80) in Ankara mit seinen Nato-Kollegen zusammensass, griff die US-Armee den Iran massiv aus der Luft an. Es lag auf der Hand, dass die neusten Attacken auch die Diskussionen am Gipfel dominieren würden. Die jüngste Eskalation überschattete den Gipfel – und bestimmte die Gespräche vor und hinter den Kulissen.
Als Trump während einer Pressekonferenz auf die Attacken angesprochen wurde, sorgte er mit einer bizarren Verwechslung für Aufsehen. Er behauptete, die «Islamische Republik Japan» hätte 111 Raketen auf die USA abgefeuert. Umgehend brach Verwirrung unter den Journalisten und anwesenden Politikern aus.
Meme-Explosion im Netz
Auch im Netz liessen die Reaktionen nicht lange auf sich warten. User überschlugen sich mit Memes und Spott über Trumps «Islamische Republik Japan».
So zeigten diverse Bilder die japanische Staatschefin Sanae Takaichi (65) in neuem Look. In einem weiteren Post erlaubte sich ein User weitere Wortschöpfungen: «Die Japanische Republik Islam, die Vereinigte Föderation von Narnia, die reflektierende Teich-Nation von Algen-ia und die Donald-Trump-Republik von Dumm-Bodien & Tacostan.»
«Habt ihr eine Frage an Präsident Putin?»
Es blieb nicht die einzige Szene, bei der Trump für Stirnrunzeln sorgte. In einer Fragerunde mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenski (48) schien er diesen plötzlich «Putin» zu nennen. «Wer hat eine Frage an Präsident Putin?», so Trump zu den Journalisten. Dabei deutet er klar auf Selenski. Daraufhin bricht im Saal Gelächter aus.
Trump versucht die Situation zu überspielen und entgegnet: «Nein, ich meine Putin, nicht Selenski. Habt ihr eine Frage an Präsident Putin?» Anschliessend bekräftigte der US-Präsident, dass er die Frage dann an Putin weiterleiten würde. Der US-Präsident gab an, in den vergangenen Tagen Gespräche mit beiden Seiten geführt zu haben. Sowohl Russland als auch die Ukraine würden eine Lösung finden wollen.