Darum gehts
- Donald Trump kritisiert Papst Leo XIV scharf auf Truth Social
- Trump wirft dem Papst Schwäche und falsche Aussenpolitik vor
- Papst forderte am 11. April 2026 Ende von Krieg und Machtstreben
US-Präsident Donald Trump (79) hat in der Nacht auf Montag erneut mit einem seiner berüchtigten Posts für Aufsehen gesorgt. Dieses Mal im Visier: Das Oberhaupt der katholischen Kirche – Papst Leo XIV.
Trump attackierte den Pontifex scharf und wetterte auf seiner Plattform Truth Social: «Papst Leo ist SCHWACH im Umgang mit Kriminalität und eine Katastrophe in der Aussenpolitik.»
Trump behauptete, der Papst sei nur seinetwegen in das Amt des Pontifex gewählt worden. «Wenn ich nicht im Weissen Haus wäre, wäre Leo nicht im Vatikan», schrieb Trump und fügte hinzu: «Er sollte sich als Papst zusammenreissen.»
«Ich will keinen Papst, der will, dass der Iran Atomwaffen besitzt»
Der Republikaner, der oft seinen christlichen Glauben betont, kritisierte, der Papst unterstütze indirekt den Besitz von Atomwaffen durch den Iran und verurteile den US-Angriff auf Venezuela. «Ich will keinen Papst, der es für in Ordnung hält, dass der Iran Atomwaffen besitzt. Ich will keinen Papst, der es schrecklich findet, dass Amerika Venezuela angegriffen hat.» Zudem warf er Leo vor, sich mit Anhängern von Ex-Präsident Obama zu treffen.
Hintergrund sind Reden von Papst Leo, in denen dieser sich kritisch zu Kriegen und der Aussenpolitik von Grossmächten geäussert hat. Noch am Samstag sagte der Papst, dass der Glaube notwendig sei, «um diesem dramatischen Moment der Geschichte gemeinsam zu begegnen». «Schluss mit der Götzenanbetung des Selbst und des Geldes! Schluss mit der Machtdemonstration! Schluss mit dem Krieg! Wahre Stärke zeigt sich im Dienen des Lebens», erklärte der amerikanische Papst im Petersdom in Rom.
Donald Trump illustrierte seine Botschaft mit einem KI-generierten Bild. Darauf ist er in einem weiss-roten Gewand zu sehen, wie er einem kranken Mann in einem Spitalbett die Hand auf die Stirn legt.