Eltern mussten alles mitansehen
Grosi überfährt Enkel (†1) in Italien – Kind stirbt im Spital

Ein eineinhalbjähriger Bub ist in Italien von seiner Grossmutter mit dem Auto überrollt worden. Das Kind starb im Spital. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen fahrlässiger Tötung.
Ein eineinhalbjähriger Bub ist in Italien von seiner Grossmutter mit dem Auto überrollt worden.
Foto: Keystone/dpa/Sabina Crisan

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Kleinkind starb in Zero Branco, Italien, nach Autounfall
  • Grossmutter überrollte das Kind beim Rückwärtsfahren, Eltern sahen zu
  • Unfall geschah am Mittwoch, Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung
Daniel_Macher_Journalist Newsteam_Blick.ch_2-Bearbeitet.jpg
Daniel MacherRedaktor News

Ein tragischer Unfall erschüttert eine Familie im Norden Italiens: In der Gemeinde Zero Branco bei Treviso in der Region Venetien ist ein erst eineinhalb Jahre alter Bub von dem Auto seiner eigenen Grossmutter überfahren worden. Das Kind erlag wenig später im Spital seinen schweren Verletzungen.

Das Unglück ereignete sich am Mittwochabend gegen 20.20 Uhr auf dem Hof eines Wohnhauses in der Via Tiveron. Die Familie stammt ursprünglich aus Moldawien. Nach ersten Erkenntnissen soll der kleine Junge seiner Mutter für einen kurzen Moment aus den Armen geglitten sein und hinter ein Auto gelaufen sein. Gleichzeitig setzte die Grossmutter ihren Wagen zurück, um aus der Einfahrt zu rangieren.

Eltern mussten Unfall mitansehen

Wie das italienische Medium «Rai News» berichtet, bemerkte die Frau das Kind offenbar nicht. Das Auto erfasste den Jungen, der bei dem Aufprall schwere Kopfverletzungen erlitt. Die dramatischen Szenen spielten sich vor den Augen der Eltern ab, die mitansehen mussten, wie ihr Sohn vom Familienfahrzeug überrollt wurde.

Sofort wurden Rettungskräfte alarmiert. Sanitäter versuchten noch vor Ort, den Buben zu stabilisieren. Anschliessend wurde er intubiert und in kritischem Zustand ins Spital von Treviso gebracht. Doch trotz aller Bemühungen der Ärzte kam für das Kind jede Hilfe zu spät. Es starb kurze Zeit später an den Folgen seiner Verletzungen.

Nach bisherigen Erkenntnissen wollte sie lediglich ein kurzes Fahrmanöver auf dem eigenen Grundstück durchführen, als es zu dem verhängnisvollen Unfall kam. Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen aufgenommen. Gegen die Fahrerin wird wegen des Verdachts auf fahrlässige Tötung ermittelt. Eine Obduktion des verstorbenen Kindes wurde angeordnet.

Heiss diskutiert
    Meistgelesen