Darum gehts
- Starship von SpaceX erreicht beim 14. Testflug erstmals den Orbit
- 26 Starlink-Satelliten ausgesetzt, zehnmal leistungsstärker als Vorgängermodelle
- Mission nach drei Stunden beendet statt geplanter zehn Stunden
Beim 14. Testflug hat das Starship von Elon Musks (55) Raumfahrtfirma SpaceX am Montagnachmittag Schweizer Zeit erstmals den Orbit erreicht. Dies nach einem um rund 30 Minuten verzögerten Start am Weltraumbahnhof Starbase in Texas.
Kurz nach dem Start fiel eins der 33 Triebwerke aus. Nach kurzen Beratungen entschied das SpaceX-Team, den Flug in den Orbit trotzdem fortzusetzen.
26 Satelliten ausgesetzt
Im Gepäck hatte die Riesen-Rakete 26 Starlink-Satelliten der neuesten Generation. Sie sind zehnmal so leistungsstark wie ihre Vorgänger – und so gross, dass sie nur von der Starship-Rakete getragen werden können. Nacheinander wurden sie ausgesetzt.
Anstatt der ursprünglich vorgesehenen zehnstündigen Mission mit sechs Erdumrundungen entschied SpaceX, den Flug vorzeitig nach etwa drei Stunden zu beenden. Warum genau, ist nicht bekannt. Der Moderator des Livestreams betonte lediglich, dass alle Schlüsselsysteme einwandfrei hätten funktionieren müssen für das Weiterfliegen.
In Zukunft wird neuer Weltraumbahnhof genutzt
So kam es, dass die Rakete nach rund drei Stunden und zehn Minuten wieder in die Erdatmosphäre eintrat und in den Pazifik tauchte.
Erst bei einem in der Zukunft liegenden Testflug soll die Rakete von selbst wieder zu ihrem Startplatz zurückkehren können. Es ist gut möglich, dass diese kommenden Tests am aktuell im Bau befindlichen grössten Weltraumbahnhof der Welt im US-Bundesstaat Louisiana stattfinden werden. In ferner Zukunft sollen dort Tausende Starships starten, so Musks Vision.
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