Musk zurück im Weissen Haus
Tech-Milliardär erforscht «Zukunft der Kriegsführung»

Bei Fragen zu autonomen Waffen soll Elon Musk nun das Pentagon unterstützen. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth verkündet Musks Rückkehr ins Weisse Haus am Mittwoch und erwartet innert 120 Tagen erste Ergebnisse.
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Elon Musk kehrt in die US-Politik zurück.
Foto: IMAGO/Gage Skidmore

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Elon Musk soll das Pentagon bei «Projekt Meridian» beraten.
  • Innert 120 Tagen prüft ein Team KI und autonome Waffen.
  • Auch Anduril-Gründer Palmer Luckey ist dabei.
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Pauline BouillonRedaktorin News Desk

Tech-Milliardär Elon Musk (55) kehrt in die US-Politik zurück: Zusammen mit US-Verteidigungsminister Pete Hegseth (46) soll er für das Pentagon im «Projekt Meridian» die «Kriegsführung der Zukunft» gestalten. Blick klärt die drängendsten Fragen zum Musk-Comeback im Weissen Haus.

Was ist das «Projekt Meridian?»

Ein Experten-Team prüft innerhalb von 120 Tagen den Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI), Robotik und autonomen Waffensystemen für Kampfeinsätze. Der Deal folgt auf ein Treffen von Präsident Donald Trump (80) mit führenden Köpfen der Tech-Branche.

Die Tech-Manager unterzeichneten dabei eine freiwillige Sicherheitsvereinbarung. Gleichzeitig forderten sie freie Fahrt beim KI-Ausbau – um im weltweiten Wettlauf um eine «Superintelligenz» die Nase vorn zu haben, berichtet der «Independent».

Warum Musk?

Musk soll vor allem den Ausbau automatisierter Systeme vorantreiben. Sein Raumfahrtunternehmen SpaceX beliefert das US-Militär bereits mit Satelliten und stellt sicherheitsrelevante Netzwerke bereit.

Neben Musk holt das Pentagon mit Palmer Luckey (34) ein weiteres Investoren-Schwergewicht an Bord. Luckeys Rüstungsunternehmen Anduril entwickelt autonome Kampfsysteme sowie Drohnen und sicherte sich zuletzt staatliche Grossaufträge für Langstreckenraketen und teilautonome Kampfjets.

Warum jetzt?

Musk war nach seinem Bruch mit Trump und seinem Ausscheiden aus Doge zunächst aus der unmittelbaren Regierungsarbeit verschwunden. Dass er nun für das Projekt Meridian zurückkehrt, könnte auf eine erneute Annäherung mit Präsident Trump hindeuten. Gleichzeitig verschiebt sich die US-KI-Politik gerade stark in Richtung militärischer und geopolitischer Dominanz.

Was sind mögliche Gefahren?

Mit der Entwicklung und dem Einsatz autonomer Systeme stellt sich die Frage, wie viel menschliche Kontrolle bei militärischen Entscheidungen künftig erhalten bleibt. Parallel setzt die Trump-Regierung bei KI auf möglichst schnelle Entwicklung und freiwillige Sicherheitsrahmen statt auf neue verpflichtende Zulassungsregeln.

Für Diskussionen sorgt auch die Nähe zwischen Staat und Tech-Konzernen: Elon Musk und Anduril-Gründer Palmer Luckey könnten eigene Interessen vertreten. Beide Unternehmen sind zugleich im Verteidigungsgeschäft aktiv und haben Verträge mit dem US-Militär.

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