Ekel-Alarm auf Teneriffa
Fäkalbakterien bei beliebtem Strand entdeckt

Ekel-Alarm auf Teneriffa! Der beliebte Strand Leocadio Machado in El Médano ist wegen Fäkalbakterien gesperrt. Eine rote Flagge warnt Badegäste vor «Güllewasser» – das Badeverbot gilt bis auf Weiteres.
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Teneriffa ist bekannt für seine schönen Strände, das klare Wasser und die vulkanische Landschaft.
Foto: IMAGO/dreamstime

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Leocadio Machado auf Teneriffa wegen Fäkalbakterienbelastung gesperrt
  • Rote Flagge warnt Besucher vor gefährlichem Wasser am beliebten Badeort
  • E.-coli-Belastung festgestellt, Badeverbot betrifft Hunderte Feriengäste und Einheimische
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Gina Grace ZurbrüggRedaktorin News

Teneriffa ist für seine traumhaften Strände, das klare Wasser und die vulkanische Küstenlandschaft bekannt. Doch nun löst ein beliebter Badeort im Süden der Kanareninsel Ekel-Alarm aus. Der Strand Leocadio Machado in El Médano musste vorübergehend geschlossen werden, nachdem bei Untersuchungen des Meerwassers eine erhöhte Belastung mit Fäkalbakterien festgestellt wurde, wie die Plattform Teneriffa News berichtet.

Statt unbeschwertem Badevergnügen gilt dort aktuell ein striktes Badeverbot. Eine rote Flagge am Strand warnt Besucherinnen und Besucher vor dem verschmutzten Wasser.

E. coli ist ein Bakterium, das natürlicherweise im Darm von Menschen und Tieren vorkommt. Gelangt es jedoch in Gewässer, deutet dies häufig auf eine Verunreinigung durch Abwasser hin. Baden im «Güllewasser» ist für viele die schlimmste Vorstellung. Doch nicht nur Fäkalbakterien können die Badefreude verderben. 

Giftige Algenteppiche im Wasser

Bei hohen Temperaturen können sich Blaualgen (Cyanobakterien) stark vermehren. Sie bilden grünliche oder bläuliche Schlieren auf der Wasseroberfläche und können Giftstoffe freisetzen. Der Kontakt kann Hautreizungen verursachen, beim Verschlucken des Wassers können auch Übelkeit oder Durchfall auftreten. Besonders gefährdet sind kleine Kinder und Tiere.

Unsichtbare Eindringlinge unter der Haut

Nicht nur das Wasser selbst kann problematisch sein. An manchen tropischen Stränden können winzige Larven von Parasiten im Sand vorkommen. Gelangen sie mit der blossen Haut in Kontakt, können sie juckende Rötungen und entzündliche Hautveränderungen auslösen.

Kleine Würmer und andere Wasserparasiten

In einigen Regionen können Parasiten im Süsswasser vorkommen, die über die Haut oder durch verschlucktes Wasser in den Körper gelangen. Besonders bekannt ist die Bilharziose, eine parasitäre Erkrankung, die in bestimmten tropischen und subtropischen Gebieten Afrikas, Südamerikas, der Karibik, des Nahen Ostens und Teilen Asiens vorkommt. Die Erreger leben in bestimmten Süsswasserschnecken und können beim Baden, Waten oder Schwimmen durch die Haut in den Körper eindringen. Besonders in warmen Gewässern ohne regelmässige Kontrolle besteht ein erhöhtes Risiko. Reisende sollten deshalb lokale Warnungen und Badehinweise beachten.

Pusteln durch Entenflöhe

Sogenannte Entenflöhe sind in Schweizer Seen leider keine Seltenheit mehr. Durch die steigenden Wassertemperaturen können sich die Parasiten zunehmend vermehren. Sie können beim Baden in die Haut eindringen und juckende Hautreaktionen, rote Flecken oder kleine Pusteln auslösen. Besonders häufig treten solche Fälle in warmen Seen mit vielen Wasservögeln auf.

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