Darum gehts
- Leiche eines Schweizers (†77) am Sonntag in Montpellier (F) gefunden
- Der Mann lebte einem Medienbericht nach seit vier Jahren unter einer Brücke
- In Montpellier starben 2026 bereits ungewöhnlich viele Obdachlose
Er war Schweizer Staatsbürger und 77 Jahre alt: Am Sonntag wurde die Leiche eines Obdachlosen gegen 22 Uhr in einer provisorischen Behausung unter einer Brücke an der Route de Mende im Quartier Agropolis in Montpellier (F) gefunden.
Streetworker des Sozialnotdienstes hatten zuvor einen Hinweis erhalten. Sie machten die schlimme Entdeckung. Die Polizei rückte anschliessend ebenfalls an. Ein Gerichtsmediziner des Universitätsklinikums Montpellier stellte anschliessend den natürlichen Tod des Mannes fest.
Schweizer war unter Sozialdienstlern bekannt
Wie das Nachrichtenportal «Actu.fr» berichtet, sind seit Jahresbeginn in der südfranzösischen Stadt ungewöhnlich viele Obdachlose ums Leben gekommen. Es könnte demnach sein, dass die Staatsanwaltschaft beim Schweizer noch eine Autopsie anordnet.
«Métropolitain» schreibt zudem, dass der Mann seit vier Jahren unter der Brücke gelebt habe. Mitarbeiter des Sozialdienstes und Freiwillige verschiedener Vereine sollen ihn dort regelmässig besucht haben.