Hier wird der verletzte Schweizer abtransportiert
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Hai-Attacke in Australien:Hier wird der verletzte Schweizer abtransportiert

Camper sprach als Letzter mit Schweizer Paar vor tragischem Hai-Angriff
«Sie sassen glücklich zwischen den Felsen»

Ein Schwimmausflug in Australien endete für ein junges Paar tragisch. Ein Bullenhai-Angriff führte zum Tod einer Schweizerin. Ihr Freund wurde schwer verletzt. Jetzt spricht der Mann, der sie vermutlich als Letzter gesehen hat.
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Sandra T. ist tot.
Foto: zVg

Darum gehts

  • Haiangriff auf Schweizer Paar an australischem Strand
  • Campingplatzgäste sahen das Paar glücklich kurz vor dem Unglück
  • Paar plante Schwimmausflug mit Delfinen
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Ein tragischer Haiangriff erschütterte am Donnerstag den idyllischen Kylies Beach im Crowdy Bay National Park, 300 Kilometer nördlich von Sydney. Wie der «Daily Telegraph» berichtet, wurden zwei junge Schweizer Reisende Opfer eines Bullenhai-Angriffs.

Peter Brown (68), ein Campingplatzgast, und seine Frau Lyn waren möglicherweise die Letzten, die das Paar vor dem Unglück sahen. Brown erzählt dem «Daily Telegraph»: «Wir waren morgens spazieren gegangen und sahen sie gegen 5.30 Uhr glücklich zwischen den Felsen sitzen.». Der Kylies Beach sei ein wunderschöner Strand. «Der Nebel stieg auf und es war ein perfekter Morgen. Wir sahen den Sonnenaufgang und das Paar schien eine tolle Zeit zu haben», so der Australier.

Angriff in Sekundenschnelle

Das Schweizer Paar, Marco N.* (26) und Sandra T.* (†25), war am Vorabend spät auf dem Campingplatz angekommen, auf dem auch die Browns ihren Camper abgestellt hatten, und freute sich auf einen Schwimmausflug mit Delfinen. Brown berichtete: «Sie kamen am Abend zuvor um 21.30 Uhr an und waren ganz aufgeregt, am nächsten Tag schwimmen zu gehen. Dieser Strand ist bekannt für seine Delfine.»

Hier kam es zum Hai-Angriff.
Foto: Blick Visuals

Nach ihrer Rückkehr zum Campingplatz hörten die Browns um 5.50 Uhr das Geräusch landender Helikopter. Die Tragödie ereignete sich in Sekundenschnelle. «Es ist traurig, daran zu denken. In einem Augenblick, ein Spaziergang und ein Bad, und dein ganzes Leben ist ruiniert», fügte Brown hinzu.

«Es ist einfach so tragisch»

Der «Daily Telegraph» berichtet weiter, dass die Polizei rasch das Zelt und die Habseligkeiten des Paares zusammenpackte. Brown kommentiert: «Die Familien dieser jungen Leute müssen nun damit fertig werden, dass ihre Tochter weg ist, und der arme junge Mann wird zweifellos traumatisiert sein.»

Brown mahnt: «Das Problem ist, dass die Menschen gegenüber Haien zu selbstgefällig werden. Der Ozean ist ihr Spielplatz, und man wird davor gewarnt, in der Dämmerung zu schwimmen. Das Problem ist, dass Reisende das nicht immer wissen. Es ist einfach so tragisch.»

* Namen geändert 

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