Heftige Explosion in Monaco fordert Verletzte
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Bombenattentat in Monaco
Interpol jagt diese Ukrainerin (39) mit Schlangen-Tattoo

Brutaler Anschlag auf einen ukrainischen Oligarchen im Glamour-Staat Monaco: Eine Ukrainerin sprengt ihn und seine Familie beinahe in die Luft. Nun jagt Interpol die flüchtige Frau. Eine heisse Spur führt nach Deutschland.
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Die Behörden jagen diese Ukrainerin: Anastassija Beresowska ist auf der Flucht.
Foto: AFP

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Nach Bombenanschlag in Monaco: Interpol sucht 39-jährige Ukrainerin mit Tattoo
  • Tatverdächtige soll Sprengsatz auf Anwesen gelegt haben, drei Personen schwer verletzt
  • Verdächtige lebte zuletzt in Hessen, Polizei sicherte persönliche Gegenstände
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Gina Grace ZurbrüggRedaktorin News

Die Frau hat ein grosses Schlangen-Tattoo auf dem rechten Arm und schaut griesgrämig drein. Interpol sucht mit der Aufnahme einer Überwachungskamera nach Anastassija Beresowska (39). Die Ukrainerin steht im Verdacht, das Attentat in Monaco verübt zu haben.

Der Bombenanschlag galt dem ukrainischen Unternehmer Wadym Jermolajew (58). Er, seine Geliebte Anna Nasobina (46) und deren Sohn (13) wurden schwer verletzt. Nasobina verlor bei der Attacke beide Beine.

Sie flüchtete zu Fuss nach Frankreich

Überwachungskameras filmten eine Frau mit einem schwarzen Fischerhut. Sie legte eine Sprengladung in einem Rucksack ab und zündete diese per Handy. Laut Ermittlern befand sich die Attentäterin zum Zeitpunkt der Explosion nur etwa zwölf Meter entfernt. Die Ermittler vermuten, dass es sich dabei um Anastassija Beresowska handelt.

Nach der Tat flüchtete die Ukrainerin zu Fuss über die Grenze nach Frankreich. Inzwischen soll sie sich in Italien oder auf dem Balkan aufhalten. Die französischen und monegassischen Behörden jagen die Verdächtige mit Drohnen und Helikoptern. Auch eine heisse Spur nach Deutschland wird geprüft: Die Frau wohnte zuletzt im hessischen Main-Taunus-Kreis, wo Spezialeinheiten bereits ihre alte Wohnung stürmten. Das berichtet die «Bild»-Zeitung. 

Verbindung nach Deutschland

Anastassija Beresowska soll im Zuge des Ukraine-Kriegs dorthin gezogen sein. Deutsche Ermittler durchsuchten ihre frühere Wohnung mit Unterstützung von Spezialeinsatzkräften. Sie trafen die Verdächtige jedoch nicht an.

Die Polizei übergab die sichergestellten persönlichen Gegenstände an die Behörden in Monaco. Diese prüfen nun, ob das Material neue Hinweise auf den Tathergang oder den Aufenthaltsort der Frau liefert.

Riesiges Callcenter-Betrugssystem

Warum wurde der Oligarch zum Ziel? Ermittler vermuten, dass der Anschlag ein brutales «Warnsignal» im Zuge eines Streits zwischen kriminellen Banden war.

Jermolajew soll laut Berichten in ein riesiges Callcenter-Betrugssystem in der Ukraine verwickelt sein, das europaweit Millionen ergaunerte. Auch sein ältester Sohn Artur sitzt tief im Sumpf: Er wurde 2025 auf Zypern verhaftet und in Estland zu fünf Jahren Haft verurteilt.

Auch eine Beteiligung des ukrainischen Geheimdienstes SBU wird geprüft. Der Verdacht: Eine Operation gegen Oligarchen, die als «Verräter» gelten, weil sie weiter Geschäfte mit Russland führten und sich gleichzeitig an der Riviera in Sicherheit brachten. Jermolajew steht deshalb seit 2023 auf einer ukrainischen Sanktionsliste, weil er trotz russischer Besetzung Geschäfte auf der Krim betrieben haben soll. Zudem zählt er zum «Monaco-Bataillon» – 80 Exil-Milliardäre, gegen die wegen mutmasslich illegaler Ausreise ermittelt wird.

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