Darum gehts
- Ein Sturm mit Hagelkörnern traf Dienstag Rovinj, beschädigte Autos und Bungalows
- Hagel grösser als Ping-Pong-Bälle zersplitterte Scheiben und erschlug eine Möwe
- Ein Tourist leicht verletzt, Behörden evaluieren Schäden nach dem Unwetter
Ein heftiger Sturm fegte am Dienstagmorgen über die kroatische Adriaküste. Mittendrin: ein Schweizer Paar, das gerade seine Ferien in Rovinj verbringt. Gegenüber Blick schildern die Ostschweizer die turbulenten Minuten.
«Das Gewitter zog innert Minuten auf. Es war sehr stark, die Hagelkörner waren definitiv grösser als Ping-Pong-Bälle», sagt die St. Gallerin (33). Der Bungalow des Paares wurde direkt getroffen. Fotos und Videos zeigen die von weissen Hagelbällen übersäte Anlage.
«Autoscheibe zersplittert»
Das Gewitter verursachte Schäden. «Bäume wurden zerfetzt, bei diversen Autos sind die Scheiben zersplittert.» Und: «Neben unserem Bungalow wurde eine Möwe erschlagen.»
Nach wenigen Minuten ist der Spuk vorbei. «Jetzt ist wieder das schönste Wetter. Die Leute baden und die Sonne scheint», schildern die Schweizer.
Immer wieder morgendliche Gewitter
Wie das Portal 24Sata berichtet, wurde ein Tourist bei einem Campingplatz durch die Hagelkörner leicht verletzt. Er musste behandelt werden. Die Behörden sind gerade dabei, die Schäden zu evaluieren.
Morgendliche Gewitter haben in den vergangenen Tagen in Kroatien für Schlagzeilen gesorgt. Am Montag sorgte ein sogenannter Meteotsunami in Mali Lošinj für Überflutungen. Anders als ein klassischer Tsunami wird ein Meteotsunami nicht durch ein Erdbeben ausgelöst, sondern durch Luftdruckänderungen, die durch Gewitter entstehen.