Darum gehts
- Trump trifft saudischen Kronprinz Mohammed bin Salman im Weissen Haus
- Cristiano Ronaldo soll am Treffen teilnehmen, berichtet «The Athletic»
- Saudi-Arabien plant Kauf von 48 F-35-Kampfjets aus den USA
Ronaldo macht Selfie mit Infantino, Musk und Co.
Ronaldo nutzte zusammen mit seiner Frau Georgina Rodriguez noch die Gelegenheit für ein Selfie. Neben weiteren Gästen des Banketts ist Fifa-Präsident Gianni Infantino neben Tech-Milliardär Elon Musk zu sehen.
Ronaldo beim Staatsbankett mit Trump
Und dann kam er doch noch – wenn auch nicht zum Handschlag mit Präsident Donald Trump vor laufenden Kameras. Beim Staatsbankett für den saudischen Kronprinzen und Premierminister Mohammed bin Salman im Weissen Haus nahm auch Ronaldo seinen Platz ein.
Ebenfalls unter den Gästen: Elon Musk, der sich unlängst mit Trump überwarf.
Kommt Ronaldo mit seiner Verlobten Georgina zum Dinner?
Ronaldo und seine Verlobte Georgina Rodriguez sind bereits in Washington gelandet. Wie die Instagram-Story der 31-Jährigen verrät, befindet sie sich bereits in der Hauptstadt.
Wann genau Trump und Ronaldo aufeinandertreffen werden, ist unklar. Noch vor wenigen Stunden munkelte man, dass Ronaldo am Treffen im Weissen Haus im Oval Office teilnehmen werde. Mehrere Medien berichteten darüber. Nun sieht es eher danach aus, dass Ronaldo und seine Verlobte am Dienstagabend (Ortszeit) beim gemeinsamem Bankett teilnehmen.
Das Meeting im Oval Office ist vorbei
Trump und bin Salman verabschieden sich von den Medien. Die nächsten Programmpunkte lauten:
- Gemeinsames Mittagessen mit Trump und dem Kronprinzen um 19.15 Uhr (Schweizer Zeit)
- 00.40 Uhr: Trump und die First Lady Melania empfangen den Kronprinzen und den Premierminister des Königreichs Saudi-Arabien zu einem Dinner.
- 01.15 Uhr: Das Dinner beginnt
- 03.10 Uhr: Die Gäste aus Saudi-Arabien reisen ab
«Dinge passieren»
Trump behauptet, bin Salman habe «nichts von» der Ermordung Khashoggis gewusst.
Beim Fall Khashoggi geht es um die Ermordung des saudischen Journalisten Jamal Khashoggi am 2. Oktober 2018 im Konsulat Saudi-Arabiens in Istanbul. Khashoggi war ein Kritiker der saudischen Regierung und des Kronprinzen Mohammed bin Salman.
Eine ABC-Reporterin fragt Trump, warum die Amerikaner bin Salman vertrauen sollten, da die US-Geheimdienste zu dem Schluss gekommen seien, dass er die brutale Ermordung des Journalisten orchestriert hat.
Sofort interveniert Trump und kritisiert das Medium als «Fake News». «Sie erwähnen jemanden, der äusserst umstritten war. Viele Menschen mochten diesen Herrn , von dem Sie sprechen, nicht. Ob man ihn nun mochte oder nicht, solche Dinge passieren nun einmal. Aber er wusste nichts davon. Und dabei können wir es belassen.»
2021 kam der US-Geheimdienst zum Schluss, dass bin Salman die Festnahme oder Ermordung von Khashoggi im saudischen Konsulat in Istanbul im Jahr 2018 genehmigt hat. Der Kronprinz bestritt, den Befehl für die Operation gegeben zu haben, räumte jedoch seine Verantwortung als de facto Herrscher des Königreichs ein.
Saudi-Arabien an US-Chips interessiert
Gefragt von einem Reporter, ob Saudi-Arabien angesichts niedrigerer Ölpreise wirklich weiterhin bis zu eine Billion US-Dollar in die Vereinigten Staaten investieren könne, sagte bin Salman, dass das Königreich keine «falschen Gelegenheiten erschaffe, um Amerika oder Trump zufriedenzustellen».
Saudi-Arabien habe einen «enormen Bedarf» an Rechenleistung und sei an fortschrittlichen US-Chips interessiert. Deshalb mache das Geschäft Sinn.
Trumps Meeting mit dem Kronprinzen beginnt
Nun geht es in dem Oval Office los: Der US-Präsident stellt bin Salman den Journalisten als «guten Freund» vor. Es sei eine Ehre, dass er hier ist.
Im Anschluss geht es um Wirtschaft.Saudi-Arabien werde 600 Milliarden Dollar in den USA zu investieren. «Diese Zahl könnte noch etwas höher ausfallen», sagt er. «Aber ich weiss es nicht, wir werden sehen.»
Bin Salman sagt daraufhin, Saudi-Arabien «glaube an die Zukunft Amerikas» und werde seine Zusage auf fast eine Billion Dollar an Investitionen in den Vereinigten Staaten erhöhen.
Ronaldo noch nicht in Sicht
Weltstar Cristiano Ronaldo haben wir bisher noch nicht gesichtet. Jedoch hiess es im Vorfeld aus der saudischen Delegation gegenüber mehreren Medien, dass er teilnehmen wird. Wir warten gespannt!
Trump zeigt bin Salman die Präsidenten-Porträts
Der nächste Programmpunkt in Washington: Der offizielle Auftritt von Trump und bin Salman im Oval Office. Der US-Präsident zeigt seinem Gast vorher noch alle Präsidentenporträts. Sie unterhalten sich angeregt.
Trump nennt die Bilderreihe auch: «Präsidenten-Walk-of-Fame»
Alles ist bereit – Trump empfängt den saudischen Kronprinz
Es geht los, die Delegationen sind da. Vor dem Weissen Haus empfängt US-Präsident Donald Trump den saudischen Kronprinz bin Salman. Dieser wird mit Fanfaren und viel Pomp begrüsst. Auch Kampfjets flogen ihre Runden.
Cristiano Ronaldo ist auf den Bildern von vor Ort noch nicht zu sehen. Nach dem herzlichen Empfang verschwanden Trump und bin Salman im Weissen Haus.
Es ist eine Nachricht, die aufhorchen lässt: Am Dienstagabend traf sich US-Präsident Donald Trump (79) mit dem saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman (40) im Weissen Haus. Am gemeinsamen Auftritt im Verlaufe des Abends soll offenbar auch ein weltberühmter Fussball-Star teilnehmen.
Wie «The Athletic» unter Berufung auf mehrere Quellen berichtete, sollte Cristiano Ronaldo (40) dem US-Präsidenten am Dienstagabend die Hand geben. Ronaldo ist derzeit beim saudischen Club al-Nassr unter Vertrag. Weder von saudischer noch amerikanischer Seite wurde das Treffen bisher offiziell bestätigt.
Ronaldo wurde tatsächlich gesehen – doch nicht beim Handschlag vor laufenden Kameras mit Trump. Bilder zeigen, wie sich Ronaldo beim Staatsbankett für Bin Salman an den Tisch setzte. Überraschender weiterer Gast: Elon Musk (40), der sich unlängst mit Trump überworfen hatte.
Ronaldo nutzte zusammen mit seiner Frau Georgina Rodriguez noch die Gelegenheit für ein Selfie. Neben weiteren Gästen des Banketts ist Fifa-Präsident Gianni Infantino neben Tech-Milliardär Elon Musk zu sehen.
Treffen mit Misstönen
Ronaldo zeigte sich in den vergangenen Monaten offen dafür, Trump zu treffen. So signierte er im Juli ein Fussballtrikot, auf dem stand: «Für Präsident Donald J. Trump. Spielen für den Frieden.» In der Talkshow des Moderators Piers Morgan sagte Ronaldo gar, dass er es sich wünsche, mit Trump über den Weltfrieden zu sprechen. «Er ist einer der Menschen, die dazu beitragen können, die Welt zu verändern. Einer der wichtigsten Menschen ist der US-Präsident. Wenn wir uns gegenseitig dabei helfen können, dies zu erreichen.»
Beim Bin Salman-Empfang im Oval Office ging es um internationale Beziehungen, die Abraham-Abkommen und gegenseitige Investitionen. Bereits am Montag verriet Trump, dass Saudi-Arabien 48 F-35-Kampfjets von den USA kaufen möchten.
Der saudische Kronprinz kehrt zum ersten Mal seit sieben Jahren in die Vereinigten Staaten zurück.
Während des Treffens kams zu einer kleineren Eskalation um den Fall Khashoggi – Trump wies brüsk eine neugierige Journalistin zurecht.