Darum gehts
- Der Liebesbogen bei Sant’Andrea stürzte am Valentinstag ins Meer
- Sturmtief «Harry» verursachte massive Schäden in Süditalien im Januar 2026
- Erdrutsch in Niscemi, Sizilien, riss 4 km Erdmasse mit sich
Während sich Verliebte weltweit in den Armen lagen, Geschenke machten und küssten, geschah etwas Furchtbares in Italien. Der berühmte Liebesbogen ist nicht mehr. Kaputt! Zerstört! Und zwar für immer. Die einmalige Felsformation bei Sant’Andrea in Melendugno an der Adriaküste ist eingestürzt. Der Grund: Heftige Stürme hatten dem einmaligen Naturschauspiel ordentlich zugesetzt. Und dann war es irgendwann zu viel.
Der Liebesbogen war bis dato ein beliebter Ort für Heiratsanträge und Selfies. Maurizio Cisternino, Bürgermeister von Melendugno, zeigte sich erschüttert. «Es ist ein verheerender Schlag ins Herz. Eine der bekanntesten Touristenattraktionen unserer Küste und ganz Italiens ist verschwunden», sagte er zu «Rai News». Auch Francesco Stella, Tourismusbeauftragter von Melendugno, ist entsetzt. «Es ist wie eine Beerdigung.»
Erosion der Küste ist eine reale Gefahr
Jetzt ist vom Liebesbogen nichts mehr zu erkennen. Nur noch ein Haufen Felsbrocken und Trümmer liegen aufgetürmt am Strand.
Nicht nur die vergangenen Unwetter haben dem Liebesbogen schwer zu schaffen gemacht. Die Erosion der Küste ist eine reale Gefahr. Durch Wellen und Wind wird nach und nach die Küste abgetragen. Der Einsturz der einmaligen Felsformation hat die stille Kraft der Erosion gezeigt.
Nicht nur Küstenregionen haben damit zu kämpfen. Ende Januar sorgte ein gewaltiger Erdrutsch in der sizilianischen Stadt Niscemi für Schlagzeilen. Infolge starker Regenfälle war im Süden Siziliens in einer Länge von vier Kilometern ein Abhang ins Rutschen geraten. Die Folge: Ein dreistöckiges Wohnhaus stürzte in die Tiefe.