«Die Amerikaner wollen das nicht»
US-Spitzenpolitiker kritisieren Trumps Iran-Angriff

Politischer Aufruhr in den USA: Nach israelisch-amerikanischen Angriffen auf den Iran kritisieren Politiker beider Parteien Präsident Trump scharf. Sie werfen ihm Rechtsbruch und unnötige Eskalation vor. Auch aus Trumps Maga-Umfeld gibt es Kritik.
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Der New Yorker Bürgermeister Zohran Mamdani sprach von einer «katastrophalen Eskalation eines illegalen Angriffskrieges».
Foto: IMAGO/SOPA Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • USA und Israel bombardieren Iran, Teheran greift US-Stützpunkte an, Kritik an Trump
  • Prominente Politiker kritisieren Trumps Vorgehen als illegal und katastrophal
  • 34-jähriger Bürgermeister Mamdani nennt Angriff «katastrophale Eskalation» auf X
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Während in der Golfregion die Raketen fliegen, tobt in den USA ein politischer Sturm: Kaum einen Tag nach den israelisch-amerikanischen Angriffen auf den Iran äussern selbst prominente Politikerinnen und Politiker aus Washington scharfe Kritik an Präsident Donald Trump – quer durch die Parteien.

Der New Yorker Bürgermeister Zohran Mamdani (34), Chef der grössten Stadt des Landes, sprach von einer «katastrophalen Eskalation eines illegalen Angriffskrieges». Auf der Plattform X schrieb der linke Demokrat: «Die Amerikaner wollen das nicht. Sie wollen keinen weiteren Krieg, um einen Regimewechsel herbeizuführen.»

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«Dieser Krieg ist rechtswidrig»

Auch im Kongress regt sich Widerstand. Die demokratische Abgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez (36) warf Trump vor, die Folgen seines Handelns nicht abschätzen zu können. «Dieser Krieg ist rechtswidrig. Er ist unnötig. Und er wird katastrophal», schrieb sie.

Ähnlich äusserte sich der demokratische Senator Mark Kelly (62): Trump schicke US-Soldaten «ohne klare Erklärung oder Ziel in Gefahr». Besonders empörte Kelly, dass der Präsident den Kongress einmal mehr umgangen habe: Niemand habe dem Angriff zugestimmt.

Kritik auch aus den eigenen Reihen

Doch nicht nur Demokraten protestieren. Der republikanische Abgeordnete Thomas Massie (55) monierte, der Krieg entspreche «nicht dem Motto ‹America First›». Gemeinsam mit dem Demokraten Ro Khanna (49) will er eine Abstimmung im Kongress erzwingen, um die Militäraktion zu stoppen.

Sogar aus dem Umfeld der rechten Maga-Bewegung kommt Widerstand: Die ehemalige Trump-Vertraute Marjorie Taylor Greene (51) wetterte auf X: «Was zum Teufel macht ihr Verrückten da? Amerika unterstützt das nicht!» Greene hatte sich nach einem Bruch mit Trump aus dem Repräsentantenhaus zurückgezogen.

Am frühen Samstagmorgen hatten die USA gemeinsam mit Israel Ziele im Iran bombardiert. Teheran reagierte umgehend mit Angriffen auf mehrere US-Stützpunkte in der Region – unter anderem in Kuwait, Bahrain und den Vereinigten Arabischen Emiraten.

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