Darum gehts
- Frau aus Belgrad entdeckt Ehemanns Affäre durch Supermarktquittungen mit Babyartikeln
- Trauzeuge bestätigt: Ehemann hatte mehrere Affären und ein Kind mit Kollegin
- Sie reicht Scheidung ein, nachdem sie Beweise auf Konten entdeckt hatte
Eine Einkaufsquittung bedeutete für eine Frau aus Belgrad das Ende ihrer jahrelangen Ehe. Wie sie auf Reddit erzählt, fand sie den Betrug ihres Mannes rein zufällig heraus. Erst im Nachhinein bemerkte sie, dass es schon seit längerer Zeit Anzeichen für eine Affäre gab.
Laut der Frau begann alles damit, dass sie sich die elektronischen Supermarktquittungen auf einem ihrer Konten durchschaute. Da ihre eigenen Kinder längst nicht mehr im Kleinkindalter waren, stach ihr ein Windelkauf ins Auge. Zuerst vermutete sie eine völlig harmlose Erklärung dahinter. Möglicherweise hatte ihr Mann diese für jemand anderen gekauft. Als sie jedoch weitere Konten öffnete, hätten sich bestimmte Käufe wiederholt – Windeln, Feuchttücher, Brei, Milch und andere Babyartikel.
Der Trauzeuge bestätigte ihren Verdacht
Für sie sei klar gewesen, dass es sich nicht um zufällige Käufe handeln konnte. Sie konfrontierte ihren Ehemann jedoch nicht direkt. Stattdessen meldete sie sich bei ihrem Trauzeugen, der ihrem Mann sehr nahestand. Diesem erzählte sie, dass sie von der Affäre wisse, und fragte ihn direkt, wie lange das schon so gehe.
Der Trauzeuge bestätigte ihren Verdacht. Noch schlimmer: Er gab an, dass ihr Ehemann über die Jahre hinweg Beziehungen zu mehreren Kolleginnen unterhalten hatte. Und die Windeln? Laut dem Trauzeugen hatte ihr Mann ein Kind mit einer Kollegin.
Sie packte die Koffer ihres Mannes
Wie sie in ihrem Beitrag schreibt, ging danach alles schnell. Sie habe keine Erklärungen oder Diskussionen gebraucht. Als der Mann nach Hause kam, waren seine Sachen bereits gepackt – sie wollte die Scheidung. Das Schlimmste an seinem Betrug war laut ihr, dass sie all die Jahre glaubte, in einer glücklichen, stabilen Ehe zu leben.
Aber dachte sie das wirklich? Sie gibt an, dass ihr Mann bereits während der Ehe häufig lange auf der Arbeit gewesen sei, während seine Familie zu Hause auf ihn wartete. Auch an Feiertagen oder bei Familientreffen sei er nur selten anwesend gewesen. Wie sie schreibt, habe sie das schon damals gestört. Heute betrachte sie diese Momente aber nochmals aus einer ganz anderen Perspektive.
Dieser Artikel erschien zuerst auf zena.blic.rs. Das serbische Newsportal gehört wie Blick zu Ringier.