30 bis 100 Jahre Haft
Texas verhängt drakonische Strafen gegen Antifa-Aktivisten

In Texas wurden acht Antifa-Aktivisten nach einem gewaltsamen Protest zu langen Haftstrafen verurteilt. Der Grund: Bei der Demonstration kam es zu Ausschreitungen, ein Polizist wurde mit einem Sturmgewehr angeschossen.
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Unterstützer demonstrieren für die Freilassung der Gefangenen.
Foto: AP Photo/Kendria LaFleur

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Acht Antifa-Aktivisten in Texas wegen Gewaltprotesten zu langen Haftstrafen verurteilt
  • Haupttäter erhielt 100 Jahre Haft für Schüsse auf Polizisten
  • Weitere Angeklagte: 30 bis 70 Jahre Haft wegen Terror-Unterstützung
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Gabriel KnupferRedaktor News

Texas-Urteil mit drakonischer Härte: Acht linke Aktivisten müssen nach einem brutalen Protest gegen die US-Einwanderungsbehörde ICE für Jahrzehnte hinter Gitter. Das Gericht verurteilte sie wegen Aufruhrs, Terror-Unterstützung und Verstössen gegen das Sprengstoffgesetz.

Der Haupttäter wandert für 100 Jahre in den Knast. Er hatte bei den Krawallen einem Polizisten in die Schulter geschossen. Die Antifa-Aktivisten hatten vor einer Einrichtung der US-Einwanderungsbehörde ICE gegen die Abschiebepolitik der Trump-Regierung demonstriert.

Die Demonstration schlug in Gewalt um: Erst explodierten Feuerwerkskörper, dann fielen Schüsse aus einem AR-15-Sturmgewehr.

Zu lange Haftstrafen?

Die weiteren Angeklagten müssen für 30 bis 70 Jahre hinter Gitter. Sie wurden wegen «materieller Unterstützung» des Schützen verurteilt. Sie hatten zwar teilweise Waffen zum Protest gebracht, aber keine Schüsse abgefeuert.

Gegenüber dem britischen «Guardian» kritisierte die ehemalige Bundesstaatsanwältin Barbara McQuade die Urteile. «Ich hätte hier zwar lange Haftstrafen erwartet. Aber eher im Bereich von 15 bis 25 Jahren, keineswegs 50 bis 100 Jahre.»

Der Hintergrund: US-Präsident Donald Trump (80) liess die Antifa letztes Jahr als «Terroristische Organisation» einstufen. Kritiker sehen sie aber eher als linke Ideologie – und nicht als feste Gruppierung. Dennoch strengt die Regierung aktuell landesweit zahlreiche weitere Terror-Strafverfahren gegen vermeintliche Antifa-Mitglieder an.

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