Ukrainische Drohne steuert auf Kriegsschiff zu
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Video auf X veröffentlicht:Ukrainische Drohne steuert auf Kriegsschiff zu

Schlag für Russland
Ukraine zerstört Radaranlagen auf der Krim

Russland führt einen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Im Liveticker halten wir dich über die neusten Entwicklungen auf dem Laufenden.
Publiziert: 16:00 Uhr
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Aktualisiert: 16:18 Uhr
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Darum gehts

  • Russland erhöht Druck auf Ukraine mit Sommeroffensive

  • Donald Trump und Wladimir Putin trafen sich in Alaska

  • Trump will direkte Verhandlungen zwischen Putin und Wolodimir Selenski

Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Blick Newsdesk
16:12 Uhr

Ukraine gibt Zerstörung von Luftabwehrsystemen auf der Krim bekannt

Von Natalie Zumkeller, Redaktorin am Newsdesk

Sie werden die «Geister» genannt – wie der ukrainische Militärgeheimdienst auf Telegram bekannt gab, flog die Spezialeinheit am Sonntag einen besonders erfolgreichen Einsatz. In einem Prozess zur «systematischen Zerstörung» der «Besatzungstruppen» auf der annektierten Krim wurden mehrere Radare der russischen Luftabwehrsysteme zerstört.

Ukrainische «Geister»-Spezialeinheit zerstört russische Luftabwehr
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Einsatz auf der Krim:Ukrainische Spezialeinheit zerstört russische Luftabwehr

Ein Video, das zusammen mit der euphorischen Meldung auf Telegram gepostet wurde. zeigt Aufnahmen von dem Einsatz. Mehrere Radare werden angeflogen, dann sieht man Explosionen mit enormen Rauchwolken.

Ausserdem seien bei einem Angriff von Kampfdrohnen gegen einen Stützpunkt in der Nähe von Simferopol mindestens drei Hubschrauber getroffen und zerstört worden. Zudem wären mehrere Raketen auf einen russischen Stützpunkt bei Woloschino an der Küste abgefeuert worden. Dabei seien mindestens sechs Luftkissenboote zerstört worden. Die Auswirkungen eines Raketeneinschlags in einer Kaserne seien vorerst nicht bekannt.

Erst am Donnerstag gab die Ukraine bereits einen Angriff auf ein russisches Kriegsschiff nahe der Krim bekannt. Kurz darauf meldete das russische Verteidigungsministerium, ein ukrainisches Aufklärungsschiff bei der Donau-Mündung in der Oblast Odessa versenkt zu haben.

11:04 Uhr

Explosion auf zivilem Schiff vor ukrainischer Küste

Von Janine Enderli, Redaktorin am Newsdesk

Ein riesiger Knall, grosse Angst und ein nicht identifizierter Sprengsatz: Im Schwarzen Meer vor der Küste der ukrainischen Grossstadt Odessa ist am Sonntag ein ziviles Schiff explodiert, wie «Suspline» berichtet. 

Der Sprecher der ukrainischen Marine, Dmytro Pletenchuk, nahm zur Explosion Stellung. Ein nicht identifizierter Sprengsatz habe zur Detonation geführt. Laut Pletenchuk wurde glücklicherweise kein Besatzungsmitglied verletzt. Mutmasslich habe das Schiff eine Marinedrohne touchiert. 

Treibt das Schiff jetzt also herrenlos umher? Jein. Der Marinechef gab an, dass es wohl in der Lage ist, selbstständig den nächsten Hafen anzulaufen. 

Noch ist unklar, woher der Sprengsatz kam. Der Marinechef dazu: «Wir tun alles Notwendige, um das Sicherheitsniveau der zivilen Schifffahrt so weit wie möglich zu gewährleisten. Trotzdem kann es manchmal zu solchen Vorfällen kommen.»

Dieses Schiff soll explodiert sein.

Odessa wurde in der Nacht wieder Schauplatz von heftigen Drohnenangriffen. Mehr als 29'000 Haushalte sind ohne Strom. Zuvor wurden mindestens vier Energieanlagen beschädigt. 

30.08.2025, 12:29 Uhr

Ukrainischer Ex-Parlamentschef in Lwiw getötet

Von Fabrice Obrist, Redaktor News

Der frühere ukrainische Parlamentschef Andrij Parubij (†54) ist im Westen des Landes in der Stadt Lwiw nach Behördenangaben getötet worden. Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski (47) sprach auf der Plattform X von einem «schrecklichen Mord» an dem 54 Jahre alten Abgeordneten.

Berichten zufolge soll der Politiker durch mehrere Schüsse getötet worden sein. Diese sollen von einem Kurier eines Lieferdienstes auf einem Velo abgefeuert worden sein. Im Internet kursieren Bilder, die sowohl den mutmasslich ermordeten Politiker als auch den Kurier auf dem Fahrrad zeigen sollen.

Dieses Bild soll den ermordeten Politiker zeigen. (Screenshot X)

Die Ermittlungen zu dem Verbrechen und die Suche nach dem Täter liefen, teilte Selenski mit. Er sprach den Angehörigen des Politikers sein Beileid aus.

Es handelt es sich bei Parubijs Tod nicht um das erste Attentat in der Stadt Lwiw. Erst im letzten Jahr wurde die ultranationalistische Politikerin Iryna Farion (†60) in derselben Stadt ermordet. Farion war zeitweilig ebenfalls Abgeordnete im Parlament und bekannt für ihre russenfeindlichen Aussagen. Getötet wurde sie durch einen Kopfschuss, die Behörden gingen daraufhin einer möglichen Spur nach Russland nach.

30.08.2025, 10:52 Uhr

Selenski fordert «echte Schritte» gegen Russland – und warnt vor Grossoffensive

Die Ostukrainische Stadt Saporischschja war Ziel russischer Angriffe.
Foto: keystone-sda.ch

Von Daniel Macher, Redaktor am Newsdesk

«Dieser Krieg endet nicht durch politische Erklärungen – gebraucht werden echte Schritte.» Mit diesen Worten wandte sich der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski (47) erneut an «die ganze Welt», um entschlossener gegen den russischen Angriffskrieg vorzugehen. Warum er das gerade jetzt tut, ist klar. Seit Tagen überzieht Russland das Nachbarland mit massiven Angriffen. Und das, nachdem jüngst noch von Frieden zwischen den beiden Ländern gesprochen wurde. Stattdessen betonte Selenski, dass Russland durch die jüngsten Attacken mit Raketen, Drohnen und Marschflugkörpern gezeigt habe, dass es auf Worte allein pfeife. 

Hinzu kommt, dass nach Angaben aus Kiew Russland eine weitere grosse Offensive im ostukrainischen Industriegebiet Donbass plant. Der Vorstoss könne im Raum um die Stadt Pokrowsk erfolgen, warnte Selenski bei einem Gespräch mit Medienvertretern. «Die Konzentration (an Truppen) dort liegt bei bis zu 100'000, das ist das, was wir heute Morgen haben», sagte er. Die russischen Truppen bereiteten den Vorstoss vor. Aber die Ukraine sei darauf vorbereitet und die Lage unter Kontrolle, sagte Selenski.

Das russische Militär griff unterdessen in der Nacht eine Reihe von ukrainischen Städten mit Kampfdrohnen und Marschflugkörpern an. Vor allem Saporischschja und Dnipro hatten die Angreifer diesmal im Visier. Die beiden Städte wurden nach Medienberichten von schweren Explosionen erschüttert. Auch aus Kiew und anderen Städten wurden Angriffe mit Kamikaze-Drohnen gemeldet, die mit Sprengladungen versehen ins Ziel gesteuert werden.

In Saporischschja wurde laut Militärverwalter Iwan Fedorow mindestens ein Mensch getötet, ausserdem gebe es mindestens 22 Verletzte. Einige Wohngebäude seien nach Treffern in Brand geraten. Aus den anderen angegriffenen Städten lagen zunächst keine Informationen über mögliche Opfer oder Schäden vor.

29.08.2025, 17:34 Uhr

Putin heuert ukrainische Terror-Teenies für Anschläge an

Von Martin Meul, Reporter News

Nicht nur auf dem Schlachtfeld greift Russland an. Kremlchef Wladimir Putin will die ganze Ukraine zermürben. Und setzt dabei auf Terror-Teenies. 

Mehr als 700 Sabotageakte und Terroranschläge hat der ukrainische Geheimdienst seit Anfang 2024 aufgeklärt. Jeder Vierte wurde von Teenagern – in einem Fall sogar von einem erst 11-jährigen Mädchen – verübt. Russland rekrutiert die Jugendlichen auf perfide Art und Weise via die App Telegram. 

Von Graffiti-Schmierereien über Angriffe auf Bahngleise bis zu Selbstmordanschlägen mit selbstgebauten Bomben: Die russische Terror-Teenie-Taktik birgt auch für ukrainische Gebiete fernab der Front grosse Gefahren. Blick erklärt, wie Putins Rekrutierer ukrainische Jugendliche in die Falle locken – und warum auch die Schweiz vor dieser Gefahr nicht gefeit ist.

29.08.2025, 17:16 Uhr

Plant Russland neue Mega-Offensive? «Bis zu 100'000 Soldaten zusammengezogen»

Von Johannes Hillig, Redaktor am News-Desk

Die Welt blickte am 15. August voller Hoffnung nach Alaska. Kein Wunder: Es war das erste Mal, dass Kremlchef Wladimir Putin (72) sich für einen Dialog bereit erklärte, indem er US-Präsident Donald Trump (79) traf. 

Trump und Putin beim Alaska-Gipfel.

Ein erster Schritt in Richtung Frieden. Zumindest dachten das viele, ich auch. Und jetzt? Frieden? Keine Spur. Im Gegenteil: Russland erhöht den Druck auf die Ukraine. 

Nach Darstellung von Russlands Verteidigungsminister Andrej Beloussow (66) läuft Moskaus Eroberungskrieg erfolgreich und hat zuletzt deutlich an Fahrt gewonnen. «Wenn wir zu Jahresbeginn jeden Monat 300 bis 400 Quadratkilometer befreit haben, so sind es jetzt 600 bis 700», sagte Beloussow bei einer Sitzung des Ministeriums.

Und es könnte für die Ukraine noch schlimmer kommen: Nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenski (47) hat die russische Armee aktuell «bis zu 100'000» Soldaten im Osten der Ukraine zusammengezogen. Nahe der strategisch wichtigen Stadt Pokrowsk finde «eine Aufstockung und Konzentration des Feindes statt», sagte Selenski am Freitag vor Journalisten in Kiew. «Sie bereiten in jedem Fall Offensivmassnahmen vor», so der Ukraine-Präsident.

Ist besorgt: Ukraine-Präsident Selenski.

Die Stadt Pokrowsk, in der vor Kriegsbeginn rund 60'000 Menschen wohnten, ist ein wichtiger logistischer Knotenpunkt für die ukrainischen Streitkräfte. Seit Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine im Februar 2022 zählt die Region rund um die Stadt zu den am heftigsten umkämpften Gebieten in der Ukraine.

In den vergangenen Monaten waren russische Truppen von drei Seiten auf die Stadt Pokrowsk vorgerückt. Am Freitag befand sich die Armee laut ukrainischen Angaben weniger als fünf Kilometer von der Stadtgrenze entfernt. Vor wenigen Tagen hatte Selenski bereits gewarnt, dass Moskau seine Truppen im von Russland besetzten Teil der südlichen Region Saporischschja für eine mögliche Offensive zusammenziehe.

Warum tut Putin das? Das hat sich auch mein Kollege Samuel Schumacher gefragt und dafür mit Klemens Fischer, Professor für internationale Beziehungen und Geopolitik an der Universität Köln gesprochen. In dem Artikel geht es um Russlands neue Kriegsfalle. Was es damit auf sich hat, erfährst du hier.

29.08.2025, 16:01 Uhr

Kreml kritisiert Macron für «vulgäre Beleidigungen»

Von Marian Nadler, Redaktor am News-Desk

Russische Politiker schimpfen wie die Rohrspatzen – und besonders gerne gegen Europa. Immer wieder wird gehetzt und beleidigt. Doch wer austeilt, muss auch einstecken können, heisst es. Ausgerechnet da hapert es aber gewaltig bei den Russen. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron (47) hatte den russischen Präsidenten Wladimir Putin (72) in der vergangenen Woche als «Raubtier» und «Ungeheuer» bezeichnet. Im Kreml reagiert man nun empört.

Moskau wies die Aussagen am Freitag als «vulgär» zurück. Die Äusserungen überschritten nicht nur die «Grenzen des Zumutbaren, sondern auch des Anständigen», sagte die Sprecherin des russischen Aussenministeriums, Maria Sacharowa (49), laut der staatlichen russischen Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Macrons Äusserungen seien «vulgäre Beleidigungen gegen Russland und sein Volk».

Dass Macron (rechts) Putin als «Raubtier» bezeichnete, passt dem Kreml überhaupt nicht.
Foto: AFP

Macron hatte in einem am Dienstag vergangener Woche ausgestrahltem Interview mit dem französischen Fernsehsender LCI europäische Spitzenvertreter gemahnt, Putin nicht zu vertrauen. «Auch für sein eigenes Überleben muss er (Putin) immer weiter fressen. Daher ist er ein Raubtier, ein Ungeheuer vor unseren Toren», sagte Macron.

Einer, der das «Raubtier» in der kommenden Woche persönlich treffen könnte, ist Altbundesrat Ueli Maurer (74). Er nimmt am Mittwoch an den Feierlichkeiten zum 80-jährigen Jubiläum des Endes des Zweiten Weltkriegs in China teil. Putin steht ebenfalls auf der Gästeliste. Hier geht es zur Meldung meines Kollegen Ruedi Studer. 

29.08.2025, 15:13 Uhr

Die drei Sicherheitsgarantie-Wünsche des Wolodimir Selenski

Von Marian Nadler, Redaktor am News-Desk

Die Ukraine versucht aktuell alles, um von seinen Verbündeten und den USA Sicherheitsgarantien zu erhalten. Doch was will die Ukraine eigentlich konkret? Der ukrainische Präsident nannte am Freitag im Rahmen einer Pressekonferenz drei zentrale Wünsche, wie «RBK-Ukraina» berichtete.

  1. Selenski wünscht sich die Aufrechterhaltung der aktuellen ukrainischen Truppenstärke und die Versorgung der Armee mit Waffen aus ukrainischer, europäischer und amerikanischer Produktion.
  2. Der zweite Wunsch betrifft die Nato. Dabei geht es um Vereinbarungen mit Partnern auf Führungsebene über ihre Bereitschaft, die Ukraine im Falle einer neuen Aggression zu unterstützen. Die Nato-Mitglieder würden einem Nato-Beitritt «noch nicht» zustimmen, deshalb schlägt Selenski «eine Nato light» vor. «Wir müssen verstehen, wozu unsere Partner bereit sind.»
  3. Der dritte Wunsch ist das Aufrechterhalten der Sanktionen gegen Russland und die Verwendung eingefrorener russischer Vermögenswerte zum Wiederaufbau der Ukraine.

Am Donnerstag schrieb ich hier über eine diplomatische Offensive der Ukrainer. Selenski entsandte diese Woche eine Delegation auf eine Reise um den halben Globus. In Saudi-Arabien, den USA und auch der Schweiz sollen Präsidialamtschef Andrij Jermak (53) und Ex-Verteidigungsminister Rustem Umjerow (43) weitere internationale Unterstützung sammeln, den Druck auf Russland erhöhen – und im besten Fall mit Sicherheitsgarantien zurückkehren. Am Freitag treffen sie sich in den USA unter anderem mit dem Sondergesandten von US-Präsident Donald Trump (79), Steve Witkoff (68). Nun macht auch Selenski parallel Druck.

Selenski machte am Freitag deutlich, was er sich von den Europäern und den Amerikanern wünscht.
Foto: imago/Sven Simon
29.08.2025, 04:48 Uhr

USA schnüren massives Raketen-Paket für Ukraine

Von Daniel Kestenholz, Redaktor Nachtdienst

Rettungskräfte suchen nach Überlebenden nach schweren russischen Luftangriffen auf Kiew.
Foto: Getty Images

Die USA haben grünes Licht für einen massiven Waffendeal gegeben: Raketen und Kriegsgerät im Wert von 825 Millionen Dollar (rund 663 Millionen Franken) sollen an die Ukraine geliefert werden, um Kiew im Kampf gegen Russlands Angriffskrieg zu stärken.

Die Finanzierung kommt aus den USA, Dänemark, den Niederlanden und Norwegen, wie am Donnerstag aus dem US-Aussenministerium verlautete. Erstmals greift damit der neue Kaufmechanismus über Nato. Der Deal umfasst 3350 Extended Range Attack Munition (ERAM)-Raketen, GPS-Einheiten, militärische Schulungen und technischen Support.

Während Kiew neue militärische Muskeln bekommt, toben in der Ukraine weiter blutige Kämpfe. In der Nacht auf Donnerstag schlug Russland mit einem der schwersten Luftangriffe seit Kriegsbeginn zu: Über 600 Drohnen und 30 Raketen trafen die Hauptstadt Kiew, mindestens 23 Menschen starben, darunter vier Kinder. Zudem wurden die Büros der EU und Grossbritanniens beschädigt.

Derweil schwindet die Hoffnung auf Frieden. Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz zeigte sich pessimistisch. Ein geplantes Gipfeltreffen nach Trumps Alaska-Gesprächen zwischen Putin und dem ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenski scheint gescheitert. «Es wird offensichtlich kein Treffen zwischen Putin und Selenski geben», so Merz.

28.08.2025, 18:27 Uhr

Vergeltung für Angriffe auf Kiew? Ukraine bestätigt Zerstörung von logistischem Knotenpunkt nahe Moskau

Von Natalie Zumkeller, Redaktorin am Newsdesk

Twer – die sonst unscheinbare Stadt in der Nähe von Moskau beherbergt einen wichtigen Knotenpunkt in der Eisenbahnstrecke zwischen St. Petersburg und der russischen Hauptstadt. Oder wie man nun sagen muss: Beherbergte. 

Wie der ukrainische Militärgeheimdienst auf Telegram bekannt gab, wurde die logistisch so wichtige Verbindung in einer Sprengstoffattacke in die Luft gejagt. Gegen 5 Uhr am Donnerstag explodierten mehrere Eisenbahnwagen, die offenbar mit Kraftstoff gefüllt waren, nachdem Sprengsätze angebracht worden waren.

Ukraine zerstört russischen Bahn-Knotenpunkt
0:15
Explosion unweit von Moskau:Ukraine zerstört russischen Bahn-Knotenpunkt

Die Feuer sollen sich auf das gesamte Gelände des Bahnhofs in Twer ausgebreitet haben. Der Angriff ist, so ein Sprecher des Geheimdiensts, «Teil einer Reihe von Massnahmen zur Zerstörung der logistischen Kapazitäten der Russen.»

Der Angriff erfolgte nur kurz nach den Attacken auf Kiew in der Nacht auf Donnerstag. Ob es ein Vergeltungsschlag ist, bleibt offen – der Schaden für die russische Logistik dürfte jedoch gross sein.

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