Darum gehts
- Elon Musk spricht heute in Davos mit Larry Fink beim WEF
- Musk kritisierte das Forum in der Vergangenheit mehrmals
- Dieses Jahr ist in Davos eine riesige Tech-Delegation vertreten
Am Weltwirtschaftsforum tummeln sich dieses Jahr so viele Staatsoberhäupter, VIPs und hochrangige Gäste wie nie zuvor. Ebenfalls mit dabei: der Tech-Magnat Elon Musk (54). Der reichste Mann der Welt reiste in der Nacht auf Donnerstag in die Schweiz und wird um 16.30 Uhr an einer Podiumsdiskussion mit dem Blackrock-Boss und WEF-Co-Stiftungsratspräsidenten Larry Fink (73) halten. Der Chef des Autobauers Tesla und der Satellitenfirma SpaceX wurde kurzfristig in den Terminplan aufgenommen.
In der Vergangenheit war Musk nicht sonderlich gut auf das Jahrestreffen in Davos zu sprechen. 2022 bezeichnete Musk die Veranstaltung als «boring as fuck» (zu Deutsch: «scheisse langweilig»). Er habe darum eine Einladung ausgeschlagen. Das WEF konterte damals, dass man Musk bereits seit 2015 nicht mehr eingeladen habe. Auch in den Jahren davor liess sich Musk nur selten am Weltwirtschaftsforum blicken. 2023 stellte er dann in einem Beitrag auf seiner Social-Media-Plattform X die grundsätzliche Notwendigkeit der Veranstaltung in Frage. Nun hat es sich einer der einflussreichsten CEOs offensichtlich anders überlegt.
Was wird am Panel besprochen?
Das WEF teilte bislang nicht mit, welche Themen Musk am Donnerstag ansprechen wird. Ein Sprecher erklärte jedoch gegenüber dem «Business Insider», das Forum verzeichne in diesem Jahr eine «herausragende Delegation aus dem Technologiesektor» und «Unternehmen und Persönlichkeiten, die die Zukunft ihrer Branchen prägen». Mit Tech-Schwergewichten wie Nvidia Chef Jensen Huang (62) oder Microsoft-CEO Satya Nadella (58) befindet sich Musk nämlich in bester Gesellschaft.
Auf US-Präsident Donald Trump (79) wird Musk zumindest im Bündner Bergort nicht treffen. Dieser befindet sich bereits wieder auf dem Rückweg von Davos in die USA.