Darum gehts
- Die UBS steigerte ihren Ertrag im dritten Quartal um 5 Prozent auf 13,35 Milliarden Dollar
- Der Vorsteuergewinn, bereinigt um Restrukturierungskosten, stieg um 14 Prozent
- Die Eingliederung der Credit Suisse biegt auf die Zielgerade ein
Die UBS konnte im dritten Quartal schon wieder viel Geld verdienen. Die Grossbank von Chef Sergio Ermotti (66) darf sich freuen: Das Quartalsergebnis übertrifft sowohl beim Ertrag als auch beim Vorsteuergewinn das Vorjahresergebnis. «Unsere starke Performance im dritten Quartal, die wir in einem zunehmend komplexen Marktumfeld erzielt haben, unterstreicht einmal mehr die Vorteile unseres diversifizierten globalen Geschäftsmodells und die disziplinierte Umsetzung unserer Strategie», so Ermotti in einer Medienmitteilung.
Zu den konkreten Zahlen: Der Konzern fährt im dritten Quartal einen Ertrag von 13,35 Milliarden Dollar ein. Das ist 5 Prozent über dem Ergebnis von der gleichen Periode letztes Jahr – und leicht über den durchschnittlichen Erwartungen von Analysten. Beim bereinigten Gewinn vor Steuern konnte die Schweizer Grossbank ebenfalls zulegen: Mit 4,08 Milliarden Dollar liegt er 14 Prozent über dem Gewinn im gleichen Quartal 2025. Auch da übertrifft die UBS die Erwartungen der Börsianer.
Integration der Credit Suisse auf der Zielgeraden
Die Integration der Credit Suisse schreitet weiter voran. «Derzeit setzen wir die letzten Schritte der Integration um», so die UBS. Der Konzern konnte bisher insgesamt Kosteneinsparungen von 13,2 Milliarden Dollar erreichen. Davon wurden im dritten Quartal 0,6 Milliarden Dollar eingespart. Insgesamt sollten sich die Kosteneinsparungen auf rund 13,7 Milliarden Dollar belaufen.
Was aus dem Bericht zu den Quartalszahlen noch hervorgeht: Der Stellenabbau bei der Grossbank geht weiter. Letztes Quartal fiel die Zahl der bei der Bank direkt angestellten Mitarbeitenden erstmals unter die Marke von 100'000 auf 99'085 – jetzt liegt die Zahl bei 97'593. Es sind also nochmals knapp 1500 Jobs weggefallen.