US-Gästezahlen legen erneut deutlich zu
Hotellerie verzeichnet fast 44 Millionen Übernachtungen

Die Schweizer Hotellerie hat im Jahr 2025 einen neuen Rekord erzielt. Mit insgesamt 43,9 Millionen Logiernächten wurde der höchste je gemessene Wert erreicht. Die Zahl der US-Gäste legte erneut deutlich zu. Besonders beliebt sind in der Schweiz Städtereisen.
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Fast 44 Millionen Übernachtungen verzeichnete die Hotellerie im Jahr 2025. Hier Gäste auf dem Jungfraujoch. (Archivbild)
Foto: CHRISTIAN BEUTLER

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Schweizer Hotellerie meldet 43,9 Millionen Übernachtungen 2025, Rekord laut BFS
  • Starkes Wachstum bei US-Gästen (+5 Prozent), Asien bleibt unter 2019-Niveau
  • Inländische Gäste 21 Millionen Übernachtungen, Europa mit 12,7 Millionen
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Die Schweizer Hotellerie verzeichnet erneut einen Übernachtungsrekord. Das zeigen die am Mittwoch publizierten definitiven Zahlen des Bundesamts für Statistik (BFS). Bereits Ende Januar hatte das BFS im Rahmen einer ersten Schätzung signalisiert, dass ein neuer Höchststand erreicht worden war.

Die 43,9 Millionen Hotelübernachtungen entsprechen einem Wachstum von 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Vergleich zu 2019, dem letzten Jahr vor der Pandemie, ist es gar ein Plus von 11 Prozent.

Getragen wurde das Wachstum sowohl von inländischen als auch von ausländischen Gästen. Rund 21 Millionen Übernachtungen entfielen auf Reisende aus der Schweiz (+1,4 Prozent). Besonders gefragt waren Städtereisen, während Aufenthalte in Bergregionen und ländlichen Gebieten leicht rückläufig waren.

Nachfrage aus den USA legt um 5 Prozent zu

Aus Europa wurden 12,7 Millionen Logiernächte registriert (+3,9 Prozent), was einem Marktanteil von 29 Prozent entspricht. Die Fernmärkte kamen insgesamt auf 23 Prozent der Übernachtungen.

Vor allem die Nachfrage aus den USA legte um 5 Prozent zu. Damit festigen die US-Gäste den zweiten Platz unter allen Herkunftsländern hinter Deutschland. Die asiatischen Märkte erholten sich zwar leicht, lagen aber weiterhin deutlich unter dem Niveau von 2019 (-18 Prozent).

Für 2026 rechnet Schweiz Tourismus mit einem weitgehend stagnierenden Tourismusjahr. Angesichts der hohen Nachfrage rückt laut Direktor Martin Nydegger die gezielte zeitliche und räumliche Steuerung der Gäste sowie eine nachhaltige Entwicklung stärker in den Fokus.

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