Posten bei Yoga-Marke Lululemon
Ex-On-Chef soll frühere Konkurrenz wieder auf Kurs bringen

Lululemon kämpft mit Börsenverlusten – und will jetzt Marc Maurer in den Verwaltungsrat holen. Das Know-how des früheren On-CEO ist bei der kanadischen Sportartikelfirma gefragt.
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Soll Lululemon auf Kurs bringen: Marc Maurer, ehemaliger Co-Chef von On.
Foto: Keystone

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Marcel Speiser
Handelszeitung

Bis in die Nullerjahre war im Markt für Sportartikel alles klar: Es gab Nike, Adidas und Puma – und sonst nichts von Bedeutung. Dann kam Lululemon. Das kanadische Unternehmen hat die Welt im Sturm erobert und in seinem Sog eine ganze Reihe von Marken mit sich nach oben gezogen – unter anderem auch On.

Die globale Hackordnung im Sportbusiness sieht nun ganz anders aus. Doch obwohl Lululemon weiterhin wächst – die Marke macht mittlerweile deutlich mehr als 10 Milliarden Dollar Umsatz –, hat die Börse das Vertrauen in das Unternehmen verloren. In den letzten zwölf Monaten hat die Aktie mehr als 50 Prozent nachgegeben – sehr zum Ärger von Firmengründer Chip Wilson, der das Unternehmen zwar längst verlassen hat, aber nach wie vor grösster Einzelaktionär ist – nur die Finanzgesellschaft Vanguard hält mehr Aktien.

Artikel aus der «Handelszeitung»

Dieser Artikel wurde erstmals im Angebot von handelszeitung.ch veröffentlicht. Weitere spannende Artikel findest du unter www.handelszeitung.ch.

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Um die Gunst der Investoren wieder zu stärken, hat Wilson einen Plan. Es ist ein Plan, der auch in der Schweiz genau verfolgt wird. Wilson schlägt nämlich Marc Maurer für den Lululemon-Verwaltungsrat vor. Maurer war bis Ende Juni 2025 Co-Chef von On.

Maurers Know-how ist bitter nötig

Die Generalversammlung, bei der Maurer ins Board gehievt werden soll, findet im kommenden Juni statt; gleichzeitig läuft sein Konkurrenzverbot aus. Bereits letztes Jahr sagte Maurer, der noch keine Profi-VR-Karriere anstrebt: «Ich könnte mir ein, zwei spannende Mandate vorstellen.» Das passt.

Im Aufsichtsgremium von Lululemon, in dem in erster Linie Finanz- und Kapitalgeberwissen vertreten ist, soll Maurer sein fundiertes Sportartikel-Know-how einbringen. Das, verbunden mit einem gewissen Kundinnenverständnis, scheint auch bitter nötig: Kürzlich löste die Marke Lululemon einen veritablen Shitstorm aus, als sie unzufriedenen Käuferinnen von neuen Yoga-Leggins, die am Gesäss unerwartet durchsichtig werden, sobald die Trägerin in die Knie geht, empfohlen hat, halt einfach hautfarbene Unterwäsche zu tragen.

Auf die Idee, das Produkt zurückzunehmen und zu verbessern, scheint niemand gekommen zu sein. Kaum zu glauben bei einem Unternehmen, das neben Einzel- und Paarsportarten wie Tennis, Padel, Golf und Running vor allem auf das wachsende Segment Yoga spezialisiert ist.

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